Verkehr

Mit dem Rad von Offenbach nach Neu-Isenburg

  • schließen

Die Städte Offenbach und Neu-Isenburg beantragen bei Hessen Mobil eine Fahrradstraße auf der Sprendlinger Landstraße. 

Die Städte Offenbach und Neu-Isenburg haben bei der Landesbehörde Hessen Mobil den Antrag für den geplanten Radweg entlang der Sprendlinger Landstraße gestellt. Wie die Stadt Offenbach am Dienstag mitteilte, muss die Behörde den Planungen zustimmen, damit zwischen Offenbach und Neu-Isenburg eine sichere und schnelle Verbindung geschaffen werden kann. Ein Teilstück der Strecke ist Landesstraße.

„Wir möchten eine Lücke in der Radverkehr-Infrastruktur schließen und den unfallträchtigen Streckenabschnitt zwischen unserer Stadtgrenze und dem Geisfeldkreisel entschärfen“, wird Offenbachs Planungs- und Verkehrsdezernent Paul-Gerhard Weiß (FDP) in der Pressemeldung zitiert. Dafür soll den Radfahrern und Fußgängern ein Fahrstreifen der vierspurigen Straße in Richtung Neu-Isenburg zur Verfügung gestellt werden. Das sei schnell umzusetzen und behindere den fließenden Verkehr kaum, heißt es. Stimmt Hessen Mobil zu, soll die Radstraße noch 2019 provisorisch eingerichtet werden, als Verkehrsversuch für ein Jahr. „Zwischen Offenbach und den südwestlich angrenzenden Gemeinden existiert nachweislich ein Bedarf, gerade beim Pendler- und Alltagsradverkehr“, sagt Neu-Isenburgs Bürgermeister Herbert Hunkel (parteilos). Die Verkehrsplaner rechnen auf der neuen Fahrradachse mit gut 2000 Radlern pro Tag.

Bis 2021 sollen im Rahmen des Projektes Bike Offenbach neun Kilometer Fahrradstraßen in Stadt und Umland entstehen. Auf den Radstraßen gilt maximal Tempo 30 für alle, Radler dürfen nebeneinander fahren. Der Bund gibt der Stadt Offenbach rund 4,53 Millionen Euro, auch Neu-Isenburg erhält Fördergeld. Die Gesamtkosten liegen bei rund 5,95 Millionen Euro.  

www.bikeoffenbach.de

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare