Offenbach

MainArbeit springt bei Mietschulden in Offenbach ein

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Das Kommunale Jobcenter in Offenbach kann durch Kündigung oder Räumungsklage drohende Wohnungslosigkeit abwenden – wenn es rechtzeitig eingebunden wird.

212 sogenannte Bedarfsgemeinschaften konnten im Jahr 2018 dank finanzieller Unterstützung des Jobcenters MainArbeit trotz Mietschulden ihre Wohnung behalten.

Knapp 200 00 Euro flossen als Darlehen für die Mieter an ihre Vermieter, heißt es in der Bilanz des Jobcenters

Bei MainArbeit seien insgesamt 519 Fälle mit Mietrückstand und drohender Wohnungslosigkeit eingegangen. 256 Mal hätten die Betroffenen selbst MainArbeit um Hilfe gebeten. 55 Vermieter kannten die Möglichkeit der Hilfe und sind ihrerseits an das Jobcenter herangetreten. In 179 Fällen informierte das Amtsgericht über Räumungsurteile und in 29 das Ordnungsamt.

Für den Erhalt der Wohnung sei zum einen die Bekanntheit des Hilfsangebots und der schnelle Informationsfluss zwischen den Behörden wichtig. Zum anderen bearbeite die Sonderleistungsstelle Miet- und Energierückstände diese Vorgänge vorrangig.

Die Ursachen für Wohnungsverlust seien vielfältig: Trennung, zerrüttetes Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter, Mietrückstände.

Zwei Monatsmieten oder eine nicht bezahlte Jahresverbrauchswerte könnten schon für Kündigung und Räumungsklage reichen. Wenn vom Amtsgericht bereits ein Räumungsurteil erlassen wurde, sei Eile geboten.

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