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Leere Tische und Stuehle vor einem Restaurant in Offenbach am Main am 15.03.2020. Wegen des Coronavirus bleiben in vielen Gaststaetten die Gaeste aus, was die Gastronomen in teils erhebliche wirtschaftliche Problme bringt.

Kreis Offenbach

Hilfe für Unternehmen im Kreis Offenbach

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Die Städte Seligenstadt und Offenbach wollen durch die Pandemie in Not geratenen Unternehmen im Kreis Offenbach helfen.

Neben den angekündigten Hilfen der Bundesregierung will auch der Offenbacher Magistrat Unternehmen in Not helfen.

„Wir lassen unsere Unternehmen nicht allein“, schreiben Kämmerer Peter Freier (CDU) und Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) in einer Mitteilung der Stadt. Sie seien bereit, „alle diejenigen, die gegenüber der Stadt eine Zahlungspflicht haben, zu unterstützen mit Überbrückungshilfen, Möglichkeiten zur Stundung und auch Gebührennachlassen“. Die Stadt sei deswegen bereit im Gespräch mit der Landesregierung.

Seligenstadt kündigt ähnliche Maßnahmen an. Wer wegen der Corona Pandemie mit Gewinneinbrüchen rechnet, kann laut Stadt ab sofort beim Finanzamt einen Antrag auf Absenkung der Gewerbesteuervorauszahlungen stellen. Ferner gebe es bei allen von der Stadt erhobenen Steuern die Möglichkeit, einen Antrag auf Stundung zu stellen. Auch die Stundungszinsen könnten verringert oder erlassen werden.

Unter anderem wegen der Ladenschließungen drohen vielen Unternehmen finanzielle Engpässe. Um das Schlimmste zu verhindern, können Unternehmen Kurzarbeitergeld beantragen; außerdem soll die Insolvenzpflicht ausgesetzt werden. Im Moment sei es aber das oberste Ziel, Menschenleben zu retten, teilt der Offenbacher Magistrat mit. „Deshalb müssen wir jetzt eine Zeitlang Verzicht üben. Rücksichtnahme und Solidarität sind jetzt angesagt“, sagt Gesundheitsdezernentin Sabine Groß (Grüne). „Je drastischer wir reagieren, desto besser kommen wir durch diese schwierige Zeit“, sagt OB Schwenke. 

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