Engpässe gibt es derzeit bei Lieferungen von und nach China.

Offenbach

Engpässe wegen Coronavirus im Kreis Offenbach

  • schließen

Viele Unternehmen erwarten Einbußen und haben mit Lieferengpässe bei ihren chinesischen Partnern zu kämpfen.

Unternehmen in Stadt und Kreis Offenbach erwarten wegen der Corona-Epidemie Lieferengpässe und Umsatzeinbußen – das teilt die Industrie-und Handelskammer (IHK) mit.

Laut einer Blitzumfrage der IHK Offenbach unter 160 Unternehmen rechnet jeweils etwa die Hälfte der Unternehmen mit Lieferengpässen (46 Prozent) oder Umsatzeinbußen (51 Prozent).

Betroffen sei die Zusammenarbeit mit Abnehmern und Lieferanten ebenso wie mit Niederlassungen oder Produktionsstätten in China. Der Coronavirus habe das Land praktisch lahmgelegt. Etwa ein Drittel der Befragten sagten, sie könnten derzeit keine detaillierte Aussage über die Auswirkungen des Virus treffen.

20 Prozent der lokalen Unternehmen haben laut IHK bereits auf die Krise reagiert und ihre Liefersituation verändert, mehr als die Hälfte setzt Geschäftsreisen nach China aus. „Unterirdisch“ habe das chinesische Jahr der Ratte am 25. Januar begonnen, sagt Hans-Christian Richter, Geschäftsführer der MATO GmbH in Mühlheim. Das Unternehmen bietet unter anderem Schmiertechnik an. MATO könne für Bergbau dringend benötigte Ware nicht mehr liefern, sagt Richter. Umsatzeinbußen wegen der Quarantänemaßnahmen zeichneten sich deutlich ab.

China ist seit einigen Jahren für die deutsche Wirtschaft der weltweit wichtigste Handelspartner. jon

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare