Protest

Demo für das Klima in Offenbach

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Der „Fridays for Future“-Protest am Freitag  beginnt um 8 Uhr morgens am S-Bahnhof Offenbach-Ost. Die Demonstranten ziehen bis zum Bahnhof.

Am Freitag, 29. März, gehen in Offenbach zum ersten Mal Schüler und Studierende für eine bessere Klimapolitik als Teil der Bewegung „Fridays for Future“ auf die Straße. Die Demo beginnt um 8 Uhr morgens am S-Bahnhof Offenbach-Ost. Entlang von Marienschule und Mathildenschule ziehen die Demonstranten dann weiter bis zum Rathaus. „Betreten dürfen wir die Schulen leider nicht“, sagt Julia Endres (23), stellvertretende Stadtschülersprecherin. Etwa um 11 Uhr beginnt laut Endres die Kundgebung vor dem Rathaus. Sprechen sollen Vertreter von Greenpeace Frankfurt, ein Soziologe von „Scientists for Future“ und Sven Malsy (Naturfreunde Offenbach). Geplant sei auch der Auftritt einer Tanzgruppe.

Laut Endres gehen die Offenbacher Schulen unterschiedlich mit dem Unterrichtsausfall um. An der August-Bebel-Schule, die sie besucht, gebe es eine individuelle Absprachen mit den Klassenlehrern. Endres war schon einmal bundesweit in den Schlagzeilen. weil sie sich zusammen mit anderen gegen die Abschiebung eines afghanischen Mitschülers wehrte. Die Erfahrung, sagt Endres, war für sie ausschlaggebend, politisch aktiv zu werden. Der Schülerstreik ist inspiriert von der 16-jährigen Schwedin Greta Thunberg, die seit Monaten jeden Freitag vor dem schwedischen Parlament streikt. Junge Menschen gehen an diesem Freitag bundesweit auch in über 20 weiteren Städten auf die Straße. Sie fordern ein Umdenken in der Klimapolitik und echten Klimaschutz.

„Wir fordern, dass nach dem Lob für unsere Bewegung von Angela Merkel in ihrem Video-Podcast nun endlich auch gehandelt wird“, heißt es in einer Pressemitteilung des Stadtschülerrates. In den vergangenen Wochen „streikten“ Tausende junge Menschen. Deutschlandweit sind mehr als 200 Ortsgruppen in der Bewegung aktiv.

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