Bauarbeiten

Bessere Schalldämmung für die Goetheschule

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Die Goetheschule in Offenbach erhält nach Elternprotesten eine neue Deckenverkleidung.

Während der Sommerferien soll die Goetheschule eine schalldämmende Deckenverkleidung erhalten. Die Stadt reagiert damit auf die Kritik von Eltern und Schulleitung, dass es in dem fast 100 Jahre alten Gebäude mit den hohen Decken zu sehr halle und zu laut sei.

„Die Anforderungen von Schülern und Eltern an Schulgebäude haben sich in den vergangenen Jahrzehnten geändert“, sagt Planungsdezernent Paul-Gerhard Weiß (FDP). Außerdem würden heute die Schüler durch Betreuungsangebote wesentlich mehr Zeit in den Räumen verbringen, so dass Nachhall und Lärm störender als früher wahrgenommen würden.

Knapp 300 000 Euro kostet die neue Deckenverkleidung. Die Stadt plant, diese komplett über die Zuweisungen aus dem Regionalfonds des Flughafens abzudecken. „Bei ähnlichen Projekten an anderen Schulen wurde das bereits genehmigt“, sagt Weiß.

Auch im Altbau der Leibnizschule, der Schillerschule oder der Erich-Kästner-Schule sei die schalldämmende Deckenisolierung bereits zum Einsatz gekommen. Den Einbau übernimmt die Stadtwerke-Tochter GBM Gebäudemanagement.

Eltern und Lehrer beklagen an der Goetheschule seit Jahren Platznot und mehrere Mängel: So ist etwa ein Gymnastikraum wegen einer fehlenden Rettungstür nicht nutzbar.

Ob diese Tür noch in den Sommerferien installiert wird, konnte Weiß am Donnerstag nicht versprechen. Eine Elterninitiative hatte Ende März eine Unterschriftenaktion und eine Online-Petition gegen den Sanierungsstau an der Schule gestartet. Die Eltern fordern eine Komplettsanierung samt Erweiterung der Schule anstelle einzelner Bauprojekte.

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