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Die markierten Bäume werden gefällt oder gekappt. 

Offenbach

Bäume im Offenbacher Leonhard-Eißnert-Park werden gefällt

Wegen der Trockenheit sind zahlreiche Bäume beschädigt. 40 werden gefällt oder gekürzt.

Damit der Kletterpark am Bieberer Berg bei guter Witterung Ende März öffnen kann, werden im Leonhard-Eißnert-Park aktuell Bäume gefällt.

Wie die Stadt mitteilt, sind zahlreiche Bäume auf dem Gelände in den letzten beiden Sommern vertrocknet und abgestorben. Die rund 40 geschädigten Bäume, überwiegend Buchen, würden nun mit einer Ausnahmegenehmigung der Unteren Naturschutzbehörde bis zum 15. März gefällt oder gekürzt. Witterungsbedingt sei ein Einsatz der erforderlichen Geräte und Maschinen auf dem nassen Waldboden erst jetzt möglich, ohne einen größeren Flurschaden zu verursachen.

Die gefällten Baumstämme sollen im Wald liegen bleiben, um Insekten einen wichtigen Lebensraum zu bieten.

Das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz begleitet die Maßnahme und legt laut Stadt ein besonderes Augenmerk auf den Artenschutz.

An den Bäumen befinden sich zahlreiche kleine Höhlen, die von Vögeln und Fledermäusen bewohnt werden. Im Anschluss an die Arbeiten sollen deshalb neue Nistkästen und Fledermausquartiere aufgehängt werden. Die Besiedlung der Kästen wird durch „Fun Forest“ einmal jährlich überprüft, wenn die Kästen im Herbst gereinigt werden.

Sobald die Überprüfung abgeschlossen und die Verkehrssicherheit des Geländes wiederhergestellt ist, kann der Kletterpark wieder öffnen. In Offenbach mussten im vergangenen Jahr auf öffentlichen Flächen bereits hunderte Bäume gefällt werden – teils wegen der Trockenheit, teils wegen eines Befalls mit Krankheiten. Alleine im Rumpenheimer Schlosspark war etwa jeder vierte Baum krank oder abgestorben. 

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