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Das Fahrradfahren macht in Offenbach oft wenig Spaß.

Offenbach

Neue Fahrradstraßen in Bürgel und im Nordend

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Offenbach will die Verbindung von Hafen und Nordend zur Innenstadt und den Anschluss von der Rumpenheimer Mainfähre stärken.

Bis 2021 sollen mehrere Fahrradstraßen durch das Stadtgebiet für sichere Verbindungen für Radler sorgen. Bisher gibt es in Offenbach nur eine Fahrradstraße, die im vergangenen Jahr eröffnete, knapp 500 Meter lange Teststrecke in der Senefelderstraße.

„In diesem Jahr sollen noch zwei weitere Fahrradstraßen folgen“, sagt Ulrich Lemke, Projektmanager von Bike Offenbach anlässlich des Fahrradstraßenfestes am Freitag. Das Projekt Bike Offenbach der Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft ist für die Planung der Radverbindung zuständig. „Wir wollen bald schon die Taunusstraße und in Bürgel die Von-Behring-Straße zur Fahrradstraße umgestalten“, sagt Lemke. Damit soll die Verbindung von Hafen und Nordend zur Innenstadt und der Anschluss von der Rumpenheimer Mainfähre gestärkt werden. „Natürlich gibt es einen schönen Radweg entlang des Mainbogens, aber wenn es schnell gehen soll, braucht es doch eine direktere Verbindung von der Fähre über Bürgel in die Innenstadt“, sagt er.

Auch für das Neubaugebiet Bieber-Nord, das derzeit erschlossen wird, ist eine Radverbindung Richtung Innenstadt geplant: Diese wird östlich der S-Bahnstrecke vom Neubaugebiet aus starten und dann über den Leonhard-Eißnert-Park führen. „Wir wollen von Anfang an, dass die Bewohner des Neubaugebiets eine gute Radanbindung als Alternative zum Auto haben“, so Ulrich Lemke. „Allerdings muss das Radfahren Spaß machen, damit die Leute das Auto stehen lassen“, sagt er. Deshalb sei ein Ausbau der Radverbindung notwendig. Statt Schotterwegen, über die es nur holprig voran gehe, seien asphaltierte Radwege nötig. Auch in Richtung des Neu-Isenburger Stadtteils Gravenbruch wird deshalb der Radweg erneuert, die alte Schotterpiste soll bald der Vergangenheit angehören.

Die Fahrradstraße wird auch einen neuen Anstrich bekommen: Zur Eröffnung gab es viel Kritik an der irritierenden Markierung. Diese wurde verbessert, soll aber nochmals überarbeitet werden. Ulrich Lemke: „Dafür ist es eben eine Teststrecke, dass wir auch ausprobieren, wie gut sie angenommen wird.“

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