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Die Polizei in Offenbach war in den Nächten zu Sonntag und Montag mit dem Hubschrauber im Einsatz. (Archivbild)

Einsatz

Nächtliche Suche mit Hubschrauber in Offenbach

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Die Polizei erklärt die Gründe für zwei Hubschraubereinsätze in Offenbach.

Die Polizeidirektion Südosthessen teilt auf ihrer Facebook-Seite mit, dass es in den Nächten zu Sonntag und Montag zwei Hubschraubereinsätze in Offenbach gegeben habe. Sie reagiert mit ihrem Post nach eigenen Angaben auf „zahlreiche Nachfragen“ von Offenbachern, die „unter Hubschrauber-Lärm zu leiden“ hatten. Und sie versichert, dass sie den Helikopter nur einsetzt, „wenn es auch wirklich einen Grund dafür gibt“. Dass der Helikopter zwei Nächte hintereinander abhob, sei Zufall gewesen.

So hätten Zeugen in der Nacht zum Sonntag kurz nach Mitternacht drei Personen gemeldet, die Gegenstände über den Zaun eines Getränkehandels am Karl-Herdt-Weg gehoben haben und anschließend zu Fuß geflüchtet seien. Einen der drei Männer, einen 21-Jährigen, konnten die Beamten „im angrenzenden Bach“ festnehmen, einen 19-Jährigen kurz darauf im Feld.

Um auch den dritten zu finden, hob der Helikopter ab. Finden konnte die Polizei den Mann zuerst nicht, später, um 2.15 Uhr, meldete sich aber erneut ein Zeuge, der eine verdächtige Person am Getränkehandel beobachtet hatte. Schlammige Fußabdrücke auf dem Asphalt wiesen der Polizei den Weg zur Wohnungstür eines 21-Jährigen.

Den zweiten Einsatz in der Nacht zum Montag flog der Polizeihubschrauber im Bereich des Rumpenheimer Feldes und der Mainauen. Ein Mensch wurde vermisst, um den sich andere sorgten. In den Morgenstunden sei der oder die Vermisste aber wohlbehalten heimgekehrt.

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