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Wer beim Wegwerfen von Bechern wie hier an der Hafentreppe erwischt wird, zahlt künftig mehr Bußgeld.
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Wer beim Wegwerfen von Bechern wie hier an der Hafentreppe erwischt wird, zahlt künftig mehr Bußgeld.

Offenbach

Offenbach: Müllsünder müssen künftig mehr zahlen

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
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Der Magistrat beschließt die Erhöhung der Buß- und Verwarngelder für das Ablagern von Kleinmüll. Für das Wegwerfen von Kippen werden künftig 75 Euro statt 20 Euro fällig.

In den Offenbach-Gruppen in sozialen Netzwerken wie Facebook sind illegale Müllablagerungen ein Dauerthema. Bilder von weggeworfenen Autoreifen in Grünflächen oder sonstiger Unrat mitten auf den Gehwegen nerven viele Bürgerinnen und Bürger. Deshalb hat der Magistrat beschlossen, den Buß- und Verwarngeldkatalog anzupassen. Den Antrag dazu hatten die Freien Wähler in der Stadtverordnetenversammlung eingebracht.

Insbesondere die Beträge für das Ablagern von Kleinmüll werden deutlich erhöht. Wer beim Kaugummispucken oder Fallenlassen von Kippen erwischt wird, muss mindestens 75 Euro berappen, bislang 20 Euro, erläutert Frank Weber, stellvertretender Amtsleiter des Ordnungsamtes. In sensiblen Bereichen wie auf einem Spielplatz kann das 100 Euro kosten. Wer Hundekot nicht in verschlossenen Papier- oder Plastiktüten in die Abfallbehälter wirft, zahlt künftig mindestens 150 Euro. Für fünf weggeworfene Altreifen sind jetzt 500 Euro fällig; sind es mehr, dann bis zu 5000 Euro.

„Die deutliche Erhöhung der Bußgelder ist die Antwort auf wiederkehrende Müllablagerungen und erhebliche Verschmutzungen durch Kleinmüll“, sagt Ordnungsdezernent Paul-Gerhard Weiß (FDP). Eine Aufklärungskampagne der Stadtwerke, des Stadtservice und des Ordnungsamts soll die Bevölkerung zusätzlich sensibilisieren. Die Stadtpolizei soll in den nächsten Wochen verstärkt kontrollieren.

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