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So soll die Ernst-Reuter-Schule in Offenbach nach den Baumaßnahmen aussehen.
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So soll die Ernst-Reuter-Schule in Offenbach nach den Baumaßnahmen aussehen.

Offenbach

Offenbach: Mehr Platz für Schülerinnen und Schüler

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
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Die Ernst-Reuter-Schule in Offenbach wird ab diesem Jahr für 23 Millionen Euro neu gebaut. Die Hauptwärmeversorgung soll mit Geothermie erzeugt werden.

Derzeit besuchen rund 810 Schülerinnen und Schüler die Ernst-Reuter-Schule im Offenbacher Stadtteil Rumpenheim. Im Jahr 2025 könnten es schon 1050 sein, stellt Schuldezernent Paul-Gerhard Weiß (FDP) in Aussicht. Für 23,56 Millionen Euro soll die Integrierte Gesamtschule (IGS) mit Grundschule ab diesem Jahr in zwei Bauabschnitten erweitert und umstrukturiert werden.

„Mit der Ernst-Reuter-Schule haben wir nun alle großen Schulbauprojekte in Offenbach mit Ausnahme des Gymnasiums auf den Weg gebracht“, sagt Weiß. „Für das neue Gymnasium im Offenbacher Osten laufen derzeit die Planungen.“ Die Kosten für die Ernst-Reuter-Schule sind in den Planungen noch einmal um vier Millionen Euro gestiegen, da das Projekt im Umfang deutlich gewachsen sei, denn nun würden auch im Bestand deutliche Verbesserungen vorgenommen, erläutert Weiß. „Wir bauen jetzt ein neues Grundschulgebäude, weil das Bestandsgebäude für die wachsende IGS benötigt wird und dafür erweitert und optimiert wird.“

Für alle nutzbare Räume

Das Bauvorhaben ist Teil des Offenbacher Schulentwicklungsplans. „Mit dem Bau eines separaten Grundschultrakts für bis zu 300 Kinder in zwölf Klassen passen wir die Zahl der Unterrichtsplätze an die Bevölkerungsentwicklung an“, erklärt Weiß. „Gleichzeitig entlasten wir mit der Ausgliederung der Grundschulstufe aus dem Hauptgebäude die beengte räumliche Situation der weiterführenden Schule.“ Die neue Grundschule wird in Hybridbauweise errichtet. Eine Kombination aus Holzrahmenbau sowie Stahlbeton. Der Wärmebedarf des Gebäudes soll zu 50 Prozent aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Außerdem ist geplant, die Hauptwärmeversorgung mit Geothermie zu erzeugen. Dafür werden Erdwärmesonden bis auf etwa 99 Meter Tiefe in die Erde gebracht.

Vier Planungsbüros hatten Entwürfe für den Bau eingebracht. Durchgesetzt hat sich der Entwurf mit einem dreigeschossigen, barrierefrei zugänglichen Grundschulneubau. Er schließt sich an den südlichen Schultrakt der IGS und hält noch einen Großteil des alten Pausenhofs frei. Für die entfallende Freifläche wird als Ausgleich ein bisher ungenutzter Bereich des ehemaligen Tennisclubs westlich des Grundstücks in den Schulhof eingegliedert. Dadurch entsteht ein neuer zentraler Pausenhof.

Die Räume im Erdgeschoss der neuen Grundschule werden für die gesamte Schulgemeinschaft nutzbar sein. Dazu zählen die Ganztagsbetreuung, die Schülerbibliothek und der Kunstraum. „Beide Schulzweige werden gestärkt und miteinander verknüpft. Damit erfährt der gesamte Schulstandort eine Neuausrichtung“, betont Weiß. Damit die Schülerinnen und Schüler sicher zur Schule gelangen, wird parallel zur Straße ein durch einen Grünstreifen abgetrennter Fußweg mit Bodenpflaster angelegt. Die Zufahrt wird über versenkbare Poller nur berechtigten Personen gestattet. An der Bürgeler Straße neben der Bushaltestelle entsteht eine sogenannte Kiss-and-ride-Fläche, wo Eltern mit Autos ihre Kinder hinbringen und abholen können.

Bis der Neubau genutzt werden kann, wird ein Teil der Mittelstufenklassen in Containern unterrichtet werden. Das Stadtwerke-Unternehmen OPG wird die Anlage in zwei Bauabschnitten für die Schuljahre 2022/23 und 2023/24 errichten.

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