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So soll der Neubau an der IGS Lindenfeld aussehen.
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So soll der Neubau an der IGS Lindenfeld aussehen.

Offenbach

Grundschule für 200 Kinder

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
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Der Neubau einer zweizügigen Grundschule an der IGS Lindenfeld soll rund 29 Millionen Euro kosten. Geplant sind zwei Bauabschnitte.

Vier Grundschulklassen werden an der Integrierten Gesamtschule (IGS) Lindenfeld bereits unterrichtet. In den kommenden Jahren sollen es insgesamt acht werden. Ab August kommenden Jahres will die Stadt Offenbach einen Neubau auf dem Gelände der IGS, der ehemaligen Bachschule, in der Friedrichsstraße errichten und damit „Druck aus dem System“ nehmen, wie es Thomas Löhr, Amtsleiter des städtischen Schulamts, bezeichnet.

Seit einigen Jahren steigt die Zahl der Schülerinnen und Schüler stark an. Während 2010 noch 1242 Kinder eingeschult wurden, geht man im kommenden Jahr von 1494 aus. Die Stadt rechnet mit Kosten von 29,1 Millionen Euro für den Neubau und die Mensa; Gewerke, die bis 2026 abgeschlossen sein sollen. Mit eingepreist sind bereits jährliche Kostensteigerungen von rund vier Prozent und zehn Prozent für Unvorhergesehenes.

Im Februar war man noch von 24,1 Millionen Euro ausgegangen. „Bei der weiteren Planung haben wir weitere Dinge im Erdreich gefunden, die zu sanieren sind: Drainage, Abwasser und Zuleitungen“, erklärt Projektleiterin Xenia Kooiker. Alleine für die Sanierung der Bestandsleitungen würden 2,3 Millionen Euro fällig werden, ergänzte Planungs-, Bau- und Schuldezernent Paul Gerhard Weiß (FDP). Im Laufe des Planungsprozesses hätte man sich außerdem entschieden, die Mensa zu vergrößern. Sie war ursprünglich nur für die Grundschulkinder vorgesehen, nun könnte sie bei Bedarf auch von den Schülerinnen und Schülern der IGS genutzt werden, die derzeit im nahelegenden Seniorenzentrum essen.

Durch die Pandemie seien zudem neue Auflagen für die Lüftungsanlagen hinzugekommen, wie fensterunabhängige Lüftungen. Die Stadt wird sich um Fördermittel für die energetische Sanierung bemühen, möglich seien zwischen 1,2 und 1,6 Millionen Euro. Bei den Lüftungsanlagen bis zu 500 000 Euro.

Geplant sind zwei Bauabschnitte für den dreigeschossigen Stahlbetonbau inklusive Außengelände. Im ersten Abschnitt wird das alte Hausmeisterhaus abgebrochen und anschließend mit dem Bau des Westflügels sowie mit dem nördlichen Frontgebäude an der Friedensstraße begonnen. In der zweiten Bauphase wird das Kita-Gebäude abgerissen und mit dem Bau des Ostflügels die Grundschule fertiggestellt. Die Arbeiten für den Kita-Neubau unweit des bisherigen Standorts laufen bereits.

Um den kommenden Jahrgängen Platz zu bieten, müssen während der Bauabschnitte auf dem Gelände der Turnhalle Container aufgestellt werden. Wenn der erste Bauabschnitt fertig sei, könnten die Kinder dann schon die Räume beziehen, so Weiß.

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