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Offenbach

Offenbach fehlt es an Verkehrsplaner:innen

  • Timur Tinç
    vonTimur Tinç
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Offenbach will seine ambitionierten Mobilitäts- und Verkehrsziele angehen. Doch der Stadt fehlt es an Planerinnen und Planern.

Neue Mobilitätsformen, mehr Raum für Rad- und Fußverkehr sowie mehr Bürger:innenbeteiligung bei Verkehrsprojekten. Diese Punkte zählen unter anderem zum Verkehrsentwicklungsplan, den die Stadt Offenbach für 780 000 Euro bis zum Jahr 2035 aufgelegt hat. „In Ballungsräumen gibt es gar keine andere Möglichkeit, Mobilität neu zu organisieren. Sonst würden wir alle in Blechlawinen ersticken“, sagt Planungsdezernent Paul-Gerhard Weiß (FDP). Daher müssten Punkte wie Carsharing, E-Mobilität und die Reduzierung von Schadstoffen in den Vordergrund gestellt werden. Immer im Einklang mit „Nachhaltigkeit, Digitalisierung und klimafreundliche(r) Gestaltung“, sagt Horst-Ingo Kupfer, Referatsleiter im Planungsdezernat.

Das einzige und nicht gerade kleine Problem dabei ist, dass der Stadt Offenbach die Verkehrsplaner:innen fehlen. Um den Verkehr flüssiger zu gestalten und somit die Schadstoffe zu reduzieren, gab es fünf Planstellen. „Erst im August konnten wir davon eine besetzen“, berichtet Kupfer. Vier der fünf befristeten Stellen sind noch offen. „Für die Pflichtaufgaben haben wir einen weitaus größeren Bedarf“, sagt Kupfer. Bis zu acht zusätzliche Stellen seien nötig, um den aufgestellten Plan bis 2035 umzusetzen.

Trotz der personellen Engpässe „haben wir das Planwerk von 2007 sehr gut abgearbeitet“, findet Weiß. Das damalige Konzept war bis 2015 ausgelegt, konnte aber erst jetzt neu aufgesetzt werden. Weite Teile des Radverkehrskonzepts seien umgesetzt worden, nur in Bieber sei man noch nicht vorangekommen. Fast alle Haltestellen des ÖPNV seien zudem barrierefrei umgebaut und ein dynamisches Parkleitsystem eingerichtet worden

Kupfer betonte, dass es sich beim Verkehrsentwicklungsplan um keine kommunale Pflichtaufgabe handelt. Sofern die Stadtverordnetenversammlung am 11. Februar dem Plan zustimmt, wird es bis April ein europaweites Ausschreibungsverfahren geben, ehe ab Sommer mit den Projekten begonnen werden kann.

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