Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Offenbach lockt Investoren: der City-Tower.
+
Offenbach lockt Investoren: der City-Tower.

Offenbach

Offenbach: Bilder 2013

Während es mit dem Wohnungsbau aufwärts geht, und die Stadt interessanter wird, geht es mit den Finanzen abwärts: Die Stadt muss erneut schwere Pleiten verkraften, lockt aber gleichzeitig zahlreiche Investoren an.

Erstmals hat die Stadt mehr als eine Milliarde Euro Schulden, auch wegen des Klinikums. Offenbach geht unter den kommunalen Schutzschirm, das mit mehr als 300 Millionen Euro verschuldete Klinikum wird an die Münchner Sana AG für einen symbolischen Euro verkauft.

Kickers sind pleite

Die Schulden des Hauses bleiben an der Stadt hängen. Und der Preis ist noch höher: 350 Mitarbeiter aus dem Servicebereich, so hat es der private Klinikbetreiber Sana angekündigt, werden entlassen. Schlechte Nachrichten auch vom Bieberer Berg: Die Offenbacher Kickers sind pleite, der Fall ist tief bis in die Regionalliga.

Goab insolvent

Und auch die Gemeinnützige Offenbacher Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft Goab geht in die Insolvenz, einige Betriebsteile bleiben erhalten, aber 35 Mitarbeiter müssen gehen. Ein unrühmliches Ende hat auch die Teilnahme der Stadt am Bewegungswettbewerb Mission Olympic. Statt 50.000 Euro für den ersten Preis zu gewinnen, hat die Stadt am Ende 280 000 Euro Miese gemacht. Der Sportamtsleiter wird geschasst.

Trotzdem: Die Stadt wird schöner, der Magistrat setzt auf gehobenen Wohnungsbau, um den Strukturwandel einzuleiten. Und die Rechnung scheint aufzugehen. Die Investoren drängen in die Frankfurter Nachbarstadt, deren Stadtbild sich verbessert und deren Mieten und Quadratmeterpreise noch bezahlbar sind. Begehrt ist vor allem das neue Stadtquartier am Hafen, wo das Kulturzentrum Hafen 2 für die Bebauungspläne in einen Neubau am Rande umzieht. Projekte wie der Luisenhof oder die Bebauung des Friedel-Geländes lassen Brachen in der City verschwinden. (sia)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare