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Offenbach

Offenbach: Bewegungshalle steht auf dem Plan

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
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In Offenbach liegt das Konzept für künftige Sportstätten vor. Doch die Umsetzung wird angesichts der Finanzlage mindestens zehn Jahre dauern.

Die Stadt Offenbach ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Nicht mitgewachsen ist im gleichen Zeitraum die Infrastruktur der Sportstätten und Freizeitanlagen in der Stadt. Zwar gibt es viele neue Wohngebiete, aber Sportplätze und Turnhallen sind immer noch die gleichen. Kürzlich ist der Sportstättenentwicklungsplan von Oberbürgermeister und Sportdezernent Felix Schwenke (SPD) vorgestellt worden. Er soll künftig als Grundlage für sämtliche Baumaßnahmen an Sportanlagen innen und außen dienen.

„Der zeitliche Umsetzungshorizont der Maßnahmen ist natürlich genau wie bei den Schulbausanierungen und anderen wichtigen Maßnahmen leider stark von der Haushaltslage abhängig“, sagte Schwenke einschränkend. Man müsse sicher von mindestens zehn Jahren ausgehen. „Und es gibt ein durchaus hohes Risiko, dass es auch länger dauern könnte – alles andere wären unrealistische Versprechungen“, sagte der OB angesichts der finanziellen Lage der Stadt, die kräftig sparen muss, um einen ausgeglichenen Haushalt für das Jahr 2022 aufstellen zu können.

Für die Erstellung des Plans wurden Expertinnen und Experten vom Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung (IKPS) engagiert. Sie haben zwei Jahre unter Beteiligung der Vereine und Bürgerinnen sowie Bürger daran gearbeitet. Von 82 Vereinen hätten 52 sich zurückgemeldet. „In diesen 52 sind 88 Prozent aller Sportvereins-Mitglieder organisiert“, sagt Wolfgang Schapert vom IKPS. Zudem seinen 1000 Menschen online befragt worden. Durch Corona habe sich alles verzögert.

Neben einer Optimierung der Flächennutzung, die sich wohl am einfachsten lösen lässt, sowie die Installierung von W-Lan in Sporthallen, um Ergebnisse schneller an die Verbände übertragen zu können, sind die meisten Vorhaben kostenintensiv. Etwa die Umwandlung von Tennisplätzen in Kunstrasenplätze. Oder der Bau einer sogenannten „Bewegungshalle“ zur motorischen Grundausbildung für Kinder. Zudem kommt die Schwimmbadsituation. Da arbeitet die Stadt mit dem Ersten Offenbacher Schwimmclub (EOSC) und der Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft bereits an einer Neugestaltung des Waldschwimmbades auf der Rosenhöhe.

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