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Diese bunten Kabel wandern bald aus den Händen von Telekom-Mann Fuat Dalar (l.) und OB Felix Schwenke ins Erdreich.
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Diese bunten Kabel wandern bald aus den Händen von Telekom-Mann Fuat Dalar (l.) und OB Felix Schwenke ins Erdreich.

Offenbach

Offenbach bekommt schnelles Internet

  • Timur Tinç
    VonTimur Tinç
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Die Deutsche Telekom kann bis zu 21 000 Haushalte im Süden der Stadt an das Glasfasernetz anschließen. Voraussetzung ist immer die Zustimmung der Eigentümerinnen und Eigentümer.

Der Fahrplan der Deutschen Telekom ist ambitioniert. „Bis Mitte nächsten Jahres wollen wir mit den Tiefbauarbeiten fertig sein“, sagt Fuat Dalar, der Leiter Außendienst Infrastrukturvertrieb des Kommunikationsunternehmens. Er steht am Donnerstagmittag in der Glauburgstraße zusammen mit Offenbachs Oberbürgermeister Felix Schwenke und hält die bunten Glasfaserkabel mit orangener Ummantelung in der Hand, die schon bald tief in die Erde verlegt werden sollen.

Die Stadt erhofft sich durch das schnellere Internet von bis einem Gigabit pro Sekunde auch als Wirtschaftsstandort attraktiv für Unternehmen zu sein, zumal auch eines der europaweit größten Rechenzentren „An den Eichen“ entsteht. „Wir werden Schritt für Schritt die einzelnen Gebiete der Stadt erschließen“, sagt Schwenke. Zunächst werden 140 Kilometer Kabel in die Stadtteile Bieberer Berg, Carl-Ulrich-Siedlung, Lauterborn, Lindenfeld-Buchhügel und Senefelderquartier verlegt. So haben 21 000 Haushalte die Möglichkeit die schnellen Leitungen zu bekommen. Voraussetzung ist immer die Zustimmung der Eigentümerinnen und Eigentümer.

Die Telekom ermöglicht die Verlegung des Glasfaser-Anschluss kostenlos für alle, die sich sofort melden. „Ein Drittel melden sich vorher“, berichtet Oliver Knöll, Regionalmanager der Telekom, die jährlich fünf Milliarden Euro in den Breitbandausbau investiert. Ein Großteil komme während der Bauarbeiten an der Straße, die bei bis zu minus fünf Grad möglich sind, auf die Telekom zu, um den Anschluss zu bekommen. Zwar könnten die Immobilien auch später angeschlossen werden, das müssten die Eigentümer:innen dann aber aus der eigenen Tasche bezahlen. In Fulda, berichtet Knöll, habe man 70 Prozent der Haushalte an das Glasfasernetz anschließen können.

Fuat Dalar lobte, dass die Gespräche mit der Stadt Offenbach sehr zügig vorangegangen seien. Im Juli sei man erstmals zusammengekommen, gestern konnte der Spatenstich erfolgen. Thomas Horn, Direktor des Regionalverbands Frankfurt/Rhein-Main sprach von einem „großen Tag“ für die Region. Der Glasfaserausbau garantiere den Wohlstand für die nächsten Jahrzehnte.

Eine hundertprozentige Erschließung für Offenbach konnte OB Schwenke nicht garantieren. Dafür versprach er, dass der Glasfaserausbau auch in den anderen Stadtteilen noch vorangetrieben werde.

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