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Auch wenn es Radwege gibt, sind die nicht unbedingt frei. (Foto: Renate Hoyer).

Initiative

Auftakt für Radentscheid

  • Jonas Nonnenmann
    vonJonas Nonnenmann
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Offenbach Die Initiative Radentscheid beginnt am Freitag mit dem Sammeln von Unterschriften. Ziel ist ein Bürgerentscheid über mehr Rechte für Radfahrer.

Es wird Ernst: am Wochenende beginnt die Initiative Radentscheid Offenbach mit dem Sammeln von Unterschriften.

Der Radentscheid

Ziel des Bürgerentscheids ist ein durchgängiges Netz von Radwegen in der Stadt sowie Übergänge zu Radschnellwegen in andere Städte. Innerhalb von fünf Jahren sollen mindestens 500 neue Fahrradstellplätze im Stadtgebiet geschaffen werden. Kreuzungen sollen so umgebaut werden, dass sie mehr Sicherheit für Menschen auf dem Rad bieten. jon

Den Auftakt macht laut Ankündigung die „Aktion Goldenes Fahrrad“ vor dem Rathaus am Freitag, 18. September, Beginn ist um 15 Uhr. An dem Tag will das Bündnis Radentscheid damit beginnen, Unterschriften für ein Bürgerbegehren zu sammeln. Ziel des Begehrens ist ein Bürgerentscheid, also eine stadtweite Abstimmung über mehr Rechte für Radfahrende. 2860 Unterschriften seien nötig, um den Prozess in Gang zu setzen, heißt es in einer Mitteilung von Harry Neß, einem der Initiatoren. Das „Goldene Fahrrad“ stehe dafür, dass bessere Zeiten für Fahrradfahrer und Fußgänger anbrechen. Neben den Listen für das Bürgerbegehren werden am Freitag auch Listen für Kinder ausgelegt, auf denen diese unter anderem die Forderung unterschreiben können, „dass man mit dem Fahrrad auch über große Kreuzungen sicher fahren kann“.

Auch beim Nordendfest am Samstag, 19.September, auf dem Goetheplatz liegen Unterschriftenlisten aus. Am Sonntag (Weltkindertag) beginnt um 15 Uhr im Büsingpark ein Kinder-Fahrradkorso durch die Innenstadt, Motto: „Platz da für die nächste Generation“. Der Korso soll zeigen, wie es wäre, wenn Kinder und Jugendliche Radwege in der Nähe ihres Wohnortes hätten, um sicher in die Kita oder Schule zu fahren. Unterstützt wird die Aktion vom VCD Hessen, dem ADFC Offenbach und der Lokalen Agenda 21. jon

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