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Offenbach

Notunterkünfte entlasten

  • Silvia Bielert
    VonSilvia Bielert
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Die Linke will in Offenbach die Arbeit der Wohnraumberatung ausweiten. In der Stadt müssten zu viele Menschen zu lange in Notunterkünften leben.

Die Fraktion Die Linke kritisiert, dass in Offenbach „zu viele Menschen zu lange in Notunterkünften“ leben müssen. Die Stadt unternehme „seit Jahren zu wenig, um die Übernachtungszahlen zu senken“, wird die Stadtverordnete Marion Guth in einer Pressemeldung zitiert.

Dabei sei die Unterbringung in Notunterkünften deutlich teurer als die Übernahme der Mietkosten für die Betroffenen. Daneben werde den Menschen in Notunterkünften die Suche nach einer eigenen Wohnung durch fehlende Internetanschlüsse erschwert und auch Sozialarbeiter stünden den Betroffenen nicht zur Verfügung.

Die Fraktion fordert eine Wohnraumberatung für diese Menschen, die es auf dem freien Markt besonders schwer haben. „Sie hilft bei der Suche und vermittelt bei Problemen, die eventuell im Mietverhältnis auftauchen.“ Auch Vermieter schätzten dieses Angebot, das sie im Bedarfsfall in Anspruch nehmen könnten. Mietverträge könnten so langfristig gesichert werden.

Derzeit sei das Angebot in Offenbach nur Kunden des Jocenters Mainarbeit zugänglich, schreibt die Fraktion. Ausgeweitet werden soll es nach ihrer Meinung aber auch auf Bezieher von Grundsicherung, denen Wohnungslosigkeit droht, sowie auf die Bewohner sozialer Einrichtungen wie das Frauenhaus oder die Suchthilfe Wildhof, deren Klienten nach Ablauf der Betreuungszeit „schlicht keine neue Wohnung finden“.

Mit einer erweiterten Wohnraumvermittlung könnten die Übernachtungszahlen in Notunterkünften deutlich gesenkt und der städtische Haushalt entlastet werden. Einen entsprechenden Antrag will die Fraktion im nächsten Stadtparlament zur Diskussion stellen. 

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