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Neues, warmes Licht

Masterplan für die Stadtbeleuchtung

Mit einem warmen, weißen statt des bisherigen diffus-gelblichen Lichts sollen die Offenbacher Straßenlaternen künftig die Stadt erleuchten. So besagt es der Licht-Masterplan, den der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung jetzt zum Beschluss vorlegt. Dabei sollen energieeffiziente Leuchten zum Einsatz kommen, die Geld sparen und den Lichtsmog verringern.

Erstellt wurde der Plan vom Wuppertaler Büro Licht Raum Stadt, dem Amt für Stadtplanung, der Energieversorgung Offenbach und dem Karree Offenbach. Mit dem Plan wird auch ein Stadtverordnetenbeschluss von 1998 angepasst. Sah dieser noch vor, die Quecksilberdampf-Hochdrucktechnik durch die Natriumdampf-Hochdrucktechnik abzulösen, sei man inzwischen mit der LED-Beleuchtung noch einen Schritt weiter, sagte Achim Weipert vom Stadtplanungsamt bei der Vorstellung des Planes. Diese sei effizienter und insektenschonender. Rund 60 Prozent Energie könne mit der LED-Technik eingespart werden, außerdem sei die Lebensdauer der Leuchtmittel höher. Der Austausch soll sukzessive und kostenneutral erfolgen.

So werden die bestehenden Kugelleuchten auf dem Stadthof im Rahmen seiner Neugestaltung auf LED-Leuchten umgestellt. Geändert wird auch die Farbe der Lampenmasten in der Innenstadt. Das bisherige Blau soll durch die Standardfarbe Anthrazit ersetzt werden.

Das warme, weiße Licht gebe die Farben realistischer wieder, das gelbliche Licht der Natriumdampftechnik vermittele dagegen einen diffusen Eindruck.

Der Lichtmasterplan enthält auch die Absicht, einzelne Gebäude durch Beleuchtung hervorzuheben. Auch private Akteure wie das Karree Offenbach sollen dafür gewonnen werden, etwa durch Fassadenilluminationen, Lichtkunst oder Weihnachtsbeleuchtung. (sia.)

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