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Offenbach

Neue Hecke für Stieglitze

  • Sigrid Aldehoff
    VonSigrid Aldehoff
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Verschiedene Vogelarten sollen vom Kaiserlei ins Feld bei Rumpenheim umziehen. Dafür pflanzt die Stadt neue Sträucher.

Stieglitze und Bluthänflinge, die bisher am Kaiserlei zuhause waren, sollen sich künftig im Feld zwischen Rumpenheim, Bürgel und Mühlheim heimisch fühlen. Speziell diese beiden Vogelarten sind vom Umbau des Kaiserleis betroffen. Für sie hat das Amt für Stadtplanung, Verkehrs- und Baumanagement jetzt an der Verlängerung der Rumpenheimer Rohrstraße in das Feld hinein entlang der Wege Sträucher und Heckenpflanzen gesetzt.

Die eingezäunten Bereiche sind sogenannte artenschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen für das Großprojekt an der Stadtgrenze zu Frankfurt. Laut der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der Europäischen Union ist bei größeren Bauvorhaben im Vorfeld zu prüfen, ob durch das Vorhaben in Lebensräume von gelisteten Arten eingegriffen wird und wie dies kompensiert werden kann.

Die Zäune sollen die neuen Pflanzen zunächst vor ihren Fressfeinden schützen; sobald die Hecke kräftig genug ist, werden sie wieder entfernt. Insgesamt entstehen laut Mitteilung der Stadt 400 laufende Meter Heckenflächen – um die Hecken herum sollen sich blütenreiche Wiesenstreifen etablieren.

Die Gestaltung der Flächen berücksichtige die Biotopansprüche von Bluthänfling und Stieglitz, werte jedoch die Flur auch für viandere Vögel, Säuger und Insekten auf und trägt auch für Spaziergänger langfristig zur Verschönerung der Landschaft und so einem höheren Erholungswert bei, heißt es weiter. Auf die Verträglichkeit mit den umgebenden, landwirtschaftlich genutzten Flächen wurde ebenfalls Rücksicht genommen.

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