Offenbach

176 neue Bäume

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Es werden teils robustere Sorten gepflanzt, die das Stadtklima besser vertragen. Noch stehen sie in einer Baumschule, sollen aber noch dieses Jahr Wurzeln in der Stadt schlagen.

Die Stadt lässt 176 neue Bäume nachpflanzen. Der Nachwuchs mit einem Stammdurchmesser von 18 bis 20 Zentimetern und bis zu 2,5 Metern Höhe ist Ersatz für Bäume, die so krank waren, dass sie umzustürzen drohten und eine Gefahr von ihnen ausging. Das teilte die Stadt gestern mit.

Wo der Charakter einer Straße erhalten werden soll, etwa bei der Platanenallee im August-Bebel-Ring, werden die gleichen Bäume ersetzt. Das sei nicht an allen Stellen möglich, betont die Stadt. Denn nicht alle Baumarten hielten dem Stadtklima, das sich ständig ändere, stand. Für diese werden robustere Sorten gepflanzt – etwa Silberlinden und der lederblättrige Weißdorn. Diese beiden Arten beispielsweise sind hart im Nehmen.

Auch Bäume wie Robinien lässt der Stadtservice nicht mehr erneut pflanzen, wenn sie wegen großer Faulstellen gefällt werden mussten. Stattdessen werden schlankere Wuchsformen wie die Säuleneiche bevorzugt, die das Stadtklima besser vertragen. Früher sei nicht immer daran gedacht worden, wie groß manche Arten werden können, sagt Benjamin Drews, Mitarbeiter beim Geschäftsfeld Stadtservice der Stadtwerke Unternehmensgruppe. Diese Bäume hätten aber einen erhöhten Pflegebedarf, da immer wieder das sogenannte Lichtraumprofil, der Abstand zur Straße und zum Gehweg sowie der Abstand zu den benachbarten Häusern von den Mitarbeitern des Stadtservices freigeschnitten werden müsse.

Die Neuankömmlinge, die jetzt gepflanzt werden, stammen alle von einer Baumschule. Sie sollen alle noch in diesem Jahr anfangen können, in Offenbach Wurzeln zu schlagen. pz

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