Offenbach

Laub von 28.000 Bäumen

ESO setzt zusätzliche Mitarbeiter für die Beseitigung der herabgefallener Blätter ein. Gearbeitet werde mit elektrobetriebenen Blasgeräten. Im Gegensatz zu den Laubbläsern mit Benzinmotor sind diese Geräte nicht so laut.

So lange es bunt gefärbt an den Bäumen hängt, ist Herbstlaub eine Freude; fällt es herunter, wird es nass und rutschig und muss beseitigt werden: Dann tritt der ESO auf den Plan.

Blätter von „rund 28 000 Bäumen“ schreibt der Eigenbetrieb der Stadt in einer Mitteilung, müssten im Herbst von den Straßen und Gehwegen entfernt werden. Da die Kehrmaschinen der ESO Straßenreinigung zu dieser Zeit „dreimal so häufig“ ihre Reinigungstouren unterbrechen müssten, um das aufgesammelte Laub abzuladen, würden Mitarbeiter aus dem Bereich Grünwesen zusätzlich eingesetzt.

Dabei setzt der ESO auf elektrobetriebene Blasgeräte. Im Gegensatz zu den Laubbläsern mit Benzinmotor sind diese Geräte nicht so laut. Um „dem Laubfall möglichst schnell Herr zu werden“, müssten die Geräte zum Einsatz kommen, so der ESO.

Insgesamt reinige der Betrieb etwa 130 von 220 Kilometern des Offenbacher Straßennetzes. Die Straßen, die nicht in sein Aufgabengebiet fielen, müssten von den Anwohnern gesäubert werden. Die Bürger, die das Laub selbst entsorgen, bittet der ESO, es nicht auf die Fahrbahn oder öffentliche Flächen zu fegen. Das Laub könne beim Wertstoffhof, Dieselstraße 37, abgegeben werden.

Auch könne es als Nährstofflieferant für den Garten dienen, als Winterschutz für Beete und Unterschlupf für Igel und andere Kleintiere, erinnert der ESO. (ams)

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