Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Offenbach

Kulinarische Erinnerung an die 80er

  • VonFrank Sommer
    schließen

Für rund sechs Wochen ist das Restaurant im Büsing-Palais wieder geöffnet

Seit Jahren führen die Treppenstufen am südlichen Ende des Büsing-Palais zu verschlossenen Türen. Vom heutigen Montag an wird sich das zumindest zeitweise ändern: Das Sheraton-Hotel, das Teile des Büsing-Palais nutzt, öffnet für sechs Wochen wieder das Restaurant, das einst in dem Kellergewölbe untergebracht war.

„Wir sind gerade dabei, unser Restaurant und unsere Bar zu modernisieren und lassen deshalb das Restaurant im Kellergewölbe wieder aufleben“, sagt Dirk Wilhelm Schmidt, Generaldirektor des Hotels.

Das Restaurant wurde im Zuge des Wiederaufbaus des Büsing-Palais 1984 eröffnet, musste aber schon wenige Jahre danach schließen. Anschließend standen die Räumlichkeiten leer, bis 1995 der Hotelbetrieb aufgenommen wurde. Seitdem kann der Raum für Feierlichkeiten gemietet werden. „Für Tagungen eignet er sich durch die Säulen nicht so gut“, sagt Schmidt.

„Unser Küchenchef Norbert Jung hat eigens eine Karte geschrieben, die an die Wiedereröffnung des Büsing-Palais 1984 erinnert“, sagt der Hoteldirektor. So sind darauf 80er-Jahre-Klassiker wie Filettöpfchen, Ragout Fin oder Vanilleeis mit heißen Himbeeren zu finden. „Eben Gerichte, die so heute nicht mehr auf unseren Speisekarten zu finden sind“, sagt Schmidt.

Zur zumindest zeitweise Wiedereröffnung habe er bereits viele positiven Rückmeldungen erhalten, noch einige Offenbacher erinnern sich an das Restaurant. „Allerdings eines konnten wir auch nicht mit Hilfe des Stadtarchivs herausfinden: Wie das Restaurant damals hieß“, sagt Schmidt, dazu gebe es keine Unterlagen mehr.

Gegenüber der FR sagt Schmidt, dass das Sheraton-Hotel beobachten werde, wie das Interesse in den kommenden Wochen ist. „Wenn der Zuspruch stimmt, wäre es möglich, es häufiger zu bespielen.“ som

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare