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Die alte Wilhelm-Hauff-Schule.
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Die alte Wilhelm-Hauff-Schule.

Neu-Isenburg

Kritik an neuer Kita

  • Andreas Hartmann
    VonAndreas Hartmann
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Den Stadtverordneten missfallen die Pläne für das neue Betreuungsangebot. Es fehle ihnen an "Mut und Fantasie" monieren die Kommunalpolitiker.

Über Geschmack, heißt es, lasse sich nicht streiten – der Grünen-Stadtverordnete Hans-Jürgen Hänsel hat es am Mittwochabend in der Stadtverordnetenversammlung dennoch recht erfolgreich versucht. Dem Entwurf für die Kindertagesstätte, die auf dem Gelände der ehemaligen Wilhelm-Hauff-Schule in der Alicestraße geplant ist, fehle „Mut und Fantasie“. Darüber hinaus sei es unverständlich, dass hier kein Passivhaus gebaut werde. Besonders missfiel Hänsel die Fensterkonstruktion und das dazu verwendete Aluminium. „Das ist ein energiepolitisch viel zu intensives Material“, sagte er.

Beim Bauausschuss-Vorsitzenden Jürgen Zepp (CDU) stieß er damit allerdings auf völliges Unverständnis. „In dem neuen Haus wird man aus allen Räumen mit den Kindern direkt ins Freie gelangen können“, sagte er. Dass man hier die Fenster öffnen können, erspare außerdem die Planung eines zweiten Fluchtwegs. „Und wer schon mal Windeln gewechselt hat, wird froh sein, wenn er lüften kann.“ In dem drei Millionen Euro teuren Neubau soll es nämlich auch eine U3-Betreuung des Vereins Toddlers geben, der dort sein Angebot ausweitet.

Auch SPD-Fraktionsvorsitzender Christian Beck kritisierte den Entwurf. „Als Fraktion wollen wir Einblick in die Dokumentation, warum dieses Architekturbüro gewählt wurde“, forderte er. Geschmack hin oder her – bei der Abstimmung nahmen die Stadtverordneten den Neubauplan jedenfalls trotzdem einstimmig an.

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