Offenbach

Kritik an Koalition in Offenbach

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Die Fraktion Die Linke warnt davor, den Bustakt im Stadtgebiet auszudünnen.

Anfang September hatte Mobilitätsdezernentin Sabine Groß (Grüne) verkündet, dass die Offenbacher Rathauskoalition die Busfahrpläne auszudünnen will, um die massiv gestiegenen Kosten beim Nahverkehr von zehn Millionen Euro im Jahr 2019 wieder rein zu holen. Diese Mehrkosten entstehen unter anderem durch die Anschaffung von Elektrobussen.

Nun übt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Fraktion Die Linke, Markus Philippi, Kritik an den Plänen der Verwaltungsspitze. Er warnt davor, den Busverkehr „herunterzufahren“, weil „ein gut ausgebauter öffentlicher Nahverkehr“ die „Mobilität der Zukunft“ sei.

„Wir brauchen mehr öffentlichen Nahverkehr und nicht weniger“, sagt Philippi. Schließlich nehme die Bevölkerung zu und Elektrobusse seinen „zentral“ für die Luftreinhaltung. Und: „Die Menschen aus Lauterborn, Rumpenheim und Tempelsee brauchen eine schnelle und einfache Möglichkeit, zur S-Bahn oder in die Innenstadt zu kommen.“ Zudem gebe es in Offenbach viele „Menschen, die sich kein Auto leisten können und auf den Nahverkehr angewiesen sind“.

Bevor OVB und NiO den 7,5-Minuten-Takt eingeführt haben, habe man zu Stoßzeiten in den Bussen der Linien 101, 104 und 105 kaum stehen können, sagt Philippi. Das habe sich durch den dichteren Takt geändert.

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