Offenbach

Krimi um tote Schiedsrichter

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Thorsten Fiedler hat mit „Schlusspfiff“ einen Krimi veröffentlicht, der sich rund um das Kickers-Stadion auf dem Bieberer Berg abspielt.

Thorsten Fiedler hat es schon wieder getan. Nicht ganz freiwillig. Aber der Offenbacher hat mit „Schlusspfiff“ im Mainbook-Verlag einen Offenbach-Krimi vorgelegt, der rund um das Kickers-Stadion spielt. Es gibt einen Serienmörder, der anscheinend Schiedsrichter nicht besonders gut leiden kann und die Leichen auf den Mittelkreisen lokaler Sportplätze ablegt.

Die Soko Bieberer Berg um die Kommissare Adi Hessberger und Sina Fröhlich tappt lange Zeit im Dunkeln, bis schließlich der Täter ermittelt wird und es zum Showdown an der Carl-Ulrich-Brücke kommt.

Fiedler, der als Vorstand eines mittelständischen Unternehmens Geld verdient, war nach eigenen Angaben zum Autor geworden, nachdem er seinen Lebensplan mit Heirat, Kindern, Hausbau und dem Pflanzen mehrerer Bäume erfüllt hatte. In „Die Nomade im Speck“ hatte er 2016 humorvoll seine Erfahrungen als Vermieter mit Messies und Mietnomaden beschrieben, in „Der Sattel im Speckmantel“ die Abenteuer seiner „nicht mehr ganz taufrischen Radlerfreunde“.

Die Idee zum Krimi hatte übrigens sein Frankfurter Verleger Gerd Fischer. Sein Plan, der auch verwirklicht wurde: Auf der Buchmesse 2018 platzierte er auf dem Mainbook-Stand links Eintracht-Bembel und Eintracht-Schal sowie den von ihm verfassten Eintracht-Krimi „Einzige Liebe“, rechts OFC-Bembel, Kickers-Schal und den Offenbach-Krimi. Fiedlers Hinweis, es gebe ein kleines Problem, weil er noch keinen OFC-Krimi geschrieben hätte, ließ der Verleger nicht gelten. Und so gründete Fiedler einige Tage später die Soko Bieberer Berg.

„Schlusspfiff“ ist eine Mischung aus Realität und Fiktion. Teile der Handlung, der Schauplätze und Personen sind real. Die Morde sind es glücklicherweise nicht.

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