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Flugzeugnotlandung im Wald von Dreieich.

Dreieich

Kleinflugzeug verunglückt

Bei einem Flugzeugunglück in der Nähe von Dreieich sind am Freitagmittag die zwei Insassen verletzt worden.

Eine Zweisitzer-Sportmaschine mit Schweizer Kennung ist am Freitag gegen 13.20 Uhr in einem Wald in der Nähe von Dreieich verunglückt. Es sei noch unklar, ob das Kleinflugzeug abgestürzt oder notgelandet sei, sagte eine Sprecherin der Polizei, auch die Unglücksursache sei noch nicht geklärt. Das Bundesamt für Flugunfalluntersuchung habe die Ermittlungen übernommen.

Einer der beiden Insassen wurde leicht verletzt und kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus, der andere erlitt innere Blutungen und wurde mit dem Hubschrauber abtransportiert, sagte einer der Sprecher der Feuerwehr Dreieich, die mit 42 Einsatzkräften vor Ort war und die Landesstraße 3317 zwischen Dreieich-Götzenhain und A661 für die Rettungsmaßnahmen sperrte. Beide Passagiere konnten das Flugzeug noch selbstständig verlassen und Hilfe rufen. Ein Polizeihubschrauber und ein großer Search-and-Rescue-Hubschrauber der Bundeswehr stiegen auf, um den Wald nach der genauen Unglücksstelle abzusuchen. Sie sichteten das Wrack auf dem Waldboden im Bereich Bestewiesenschneise zwischen Dreieich-Götzenhain und Neu-Isenburg, nahe zwei Lichtungen. „Die beiden müssen 25 Schutzengel gehabt haben“, sagte ein Feuerwehr-Pressesprecher.

Erst Ende März hatte es bei einem Absturz bei Egelsbach, nur wenige Kilometer entfernt, drei Todesopfer gegeben. (ann)

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