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Laut Statistik nimmt die Zahl der trinkenden Jugendlichen immer mehr zu.
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Laut Statistik nimmt die Zahl der trinkenden Jugendlichen immer mehr zu.

Jugend und Alkohol

Keine trockene Jugend

Die Zahl der Jugendlichen, die mit Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden, steigt in Stadt und Kreis Offenbach weiter. Wichtig ist weiterhin die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Suchthilfezentrum Wildhof.

Wie im gesamten Bundesland ist auch in Offenbach die Zahl der jugendlichen Komasäufer leicht angestiegen. Nach Angaben des statistischen Landesamtes wurden im Jahr 2012 insgesamt 24 Jugendliche im Alter zwischen elf und 18 Jahren aus der Stadt Offenbach nach extremem Alkoholkonsum in ein Krankenhaus eingeliefert. 2011 waren es nur 19 gewesen.

Gute Zusammenarbeit

Im Kreis liegt die Zahl noch deutlich höher, nämlich 76. Zum Vergleich: In Darmstadt lag die Zahl der wegen Alkoholvergiftung behandelten Jugendlichen bei 23, in Fulda bei 57 und in Frankfurt bei 133. Aufgrund der mit dem übermäßigen Alkoholkonsum verbundenen Risiken sei Sucht- und Alkoholprävention „gerade bei jungen Menschen ein fester Bestandteil der kommunalen Präventionsarbeit“, erklärte der Offenbacher Ordnungsdezernent, Felix Schwenke (SPD), in einer ersten Reaktion auf die vorgelegten Zahlen. Der Stadtrat lobte insbesondere die Zusammenarbeit der Stadt mit dem Suchthilfezentrum Wildhof. Mit den Angeboten des Zentrums würden jährlich bis zu 400 Offenbacher Schülerinnen und Schüler angesprochen. „Hier werden bei den Jugendlichen die Reflexion, das Wissen zu diesem Thema und der Erwerb von Lebenskompetenzen gefördert“, erklärte auch Frank Weber vom Ordnungsamt.

Schon länger Thema

Dank finanzieller Unterstützung des Fördervereins Sicheres Offenbach entstehen den teilnehmenden Schulen keine Kosten. Das Thema beschäftigt die städtischen Verantwortlichen schon länger. Bereits seit zwei Jahren verpflichtet die Stadt Festival-Veranstalter zu einem verantwortungsvollen Ausschank von Alkohol und verteilt dafür Gütesiegel. Beim 6. Offenbacher Präventionstag im Herbst dieses Jahres, standen Unterstützungsangebote für betroffene Jugendliche und ihre Familien im Fokus. Auch die Jugendfilmtage im Cinemaxx Mitte November beschäftigten sich inhaltlich mit Nikotin- und Alkoholsucht. Zudem beteiligen sich Stadt und Kreis am hessenweiten Präventionsprojekt „Hart am Limit“. (dmj)

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