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Vielleicht müsste eine neue S-Bahnstation zwischen Offenbach-Ost (Bild) und Mühlheim gebaut werden, meint unser Autor.

Neuer Stadtteil Offenbach

Keine Denkverbote

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Das Problem der steigenden Mieten und der damit einhergehenden Verdrängung in Offenbach kann nur lindern, wer über Standard-Antworten hinausdenkt. Unser Kommentar.

Man sollte sich keine Denk- oder Redeverbote auferlegen, wenn es darum geht, den Wohnungsmangel in Offenbach zu bekämpfen – und vorzuplanen für eine Zukunft, in der auch Ärmere und Normalverdiener noch einen Platz finden sollen in der Stadt.

Ein Beispiel: So unmöglich, wie manche tun, ist ein Stadtteil zwischen Bürgel und Waldheim nicht. Sicher: Man muss den Flächennutzungsplan ändern, Ausgleichsflächen schaffen, mit den Menschen vor Ort streiten und vielleicht sogar eine neue S-Bahn-Station zwischen Offenbach-Ost und Mühlheim bauen. Dieser Weg wäre lang und steinig – wenn es Naturschutz und Fluglärm letzten Endes überhaupt zulassen, ihn zu beschreiten.

Aber das Problem der steigenden Mieten und der damit einhergehenden Verdrängung – ja, die gibt es – kann nur lindern, wer über Standard-Antworten hinausdenkt. Der Ankauf eines Grundstücks an der Bismarckstraße und der Plan, dort bis zu 15 günstige Wohnungen zu bauen, ist das Resultat eines solchen Weiterdenkens. Die Menschen in Stadt und Region brauchen mehr davon.

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