Offenbach

Kein Grün auf Offenbacher Kieswegen

  • schließen

In der Stadt sind Gärtner unterwegs und entfernen wucherndes Gras.

Die Stadt lässt von Gras überwucherte Fußwege säubern. Mitarbeiter der Stadtwerke Unternehmensgruppe sind damit beschäftigt, aus schmalen Pfaden wieder auf voller Breite begehbare Weg herzustellen.

Mit einfachem Abmähen sei es dabei aber nicht getan, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Im schlechtesten Fall würden damit nur die Grassamen weiter verbreitet. Die Flächen müssen aufgearbeitet werden. Das heißt, mit einer Maschine werden nach der Mahd die Wege aufgeraut. Dann wird neuer Schotter aufgefüllt, anschließend wird planiert und obenauf kommt neuer Kies. Zum Schluss wird der Weg nass verdichtet. Der Kies gleicht den Schotter aus und schützt im Winter vor Glätte.

Kieswege haben nach Angaben der Stadt mehrere Vorteile: Sie sind eine ökologische Wegbefestigung, weil sie das Wasser wieder im Boden versickern lassen, heizen sich unter Sonneneinstrahlung weniger auf als Asphalt, Regenwasser läuft ab, weil sie gewölbt angelegt werden, sie gleichen Unebenheiten im Boden besser aus und passen optisch besser in Parks. Außerdem sind sie in der Herstellung viel günstiger als asphaltierte Wege. Nachteile haben sie bei der Reinigung: Besen oder gar Kehrmaschinen würden ihnen schaden.

Das Team, das die Kieswege erneuert, besteht nicht aus Straßenbauern, sondern aus Gärtnern. „Denn ein gut angelegter Kiesweg macht nicht nur eine Oberfläche begehbar, sondern ist auch schön anzuschauen und wird deshalb häufig im Landschaftsbau angelegt.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare