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Im Café Frieda arbeiten normalerweise acht Mitarbeiter:innen der Werkstätten.
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Im Café Frieda arbeiten normalerweise acht Mitarbeiter:innen der Werkstätten.

Offenbach

Kartons statt Kaffee in Offenbach

Statt im Café Frieda arbeiten Behinderte während des Lockdowns in der Produktion der Werkstätten Hainbachtal.

Seit 2. November ist das Café Frieda aufgrund der Coronavirus-Pandemie im Offenbacher Büsingpark geschlossen. Acht Mitarbeiter:innen der Werkstätten Hainbachtal, die eine geistige Behinderung haben, arbeiten dort normalerweise im Service und in der Küche.

Statt Kaffee vorzubereiten und auszuschenken, sind sie nun in der Produktion der Werkstätten tätig und falten derzeit Kartons.

„Die meisten unserer Mitarbeiter:innen leiden schon darunter“, sagt Jana Holecek, Sprecherin der Werkstätten Hainbachtal. „Sie vermissen den Publikumsverkehr.“

Allerdings herrsche auch eine gewisse Erleichterung darüber, dass sie überhaupt arbeiten dürfen. Beim ersten Lockdown im vergangenen März durften die Mitarbeiter:innen nicht einmal in die Werkstatt kommen.

„Da hat der gesamte soziale Kontakt gefehlt“, erklärt Holecek. Jetzt kann zumindest unter Hygieneauflagen wieder in der Holzwerkstatt, der Wäscherei oder der Montage und Metallbearbeitung an den verschiedenen Standorten der Werkstätten, die zur Arbeiterwohlfahrt (AWO) gehören, gearbeitet werden.

„Zum Glück haben wir Produktionsaufträge und die werden abgearbeitet. Wenn jemand aus anderen Abteilungen, wie dem Café einspringen kann, wird das mit Kusshand genommen“, sagt Holecek.

Die Werkstätten Hainbachtal haben rund 700 Mitarbeiter:innen und feierten im vergangenen Jahr das 50-jährige Bestehen. Ein großes Fest wird es aber erst wieder geben, wenn die Pandemie vorbei ist. (Timur Tinç)

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