Baufahrzeuge stehen unterhalb der Autobahn A661 im Kaiserlei-Kreisel in Offenbach. Der Verkehrsknotenpunkt zwischen Frankfurt und Offenbach wird derzeit mit Millionenaufwand umgebaut.
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Baufahrzeuge stehen unterhalb der Autobahn A661 im Kaiserlei-Kreisel in Offenbach. Der Verkehrsknotenpunkt zwischen Frankfurt und Offenbach wird derzeit mit Millionenaufwand umgebaut.

Verkehr in Offenbach

Kaiserlei-Umbau geht in die zweite Phase

In der zweiten Phase des Umbaus des Kaiserlei-Kreisels in Offenbach werden in den kommenden Monaten neue Brückenbauwerke gebaut. Bombenfunde haben die Bauarbeiten verzögert.

Der große Umbau des Kaiserlei-Kreisels in Offenbach startet in seine zweite Phase. „In den kommenden Monaten werden die neuen Brückenbauwerke für Auf- und Abfahrtsrampen zur Autobahn von und zur Strahlenbergerstraße gebaut“, teilte die Stadtverwaltung am Freitag mit. Dazu werde schweres Bohrgerät auf der Baustelle installiert. Nahe des S-Bahn-Tunnels würden bis zu 42 Meter tiefe Gruben für Pfähle gebohrt. Bei dem knapp drei Jahre andauernden Umbau handelt es sich um eines der größten Straßenbauprojekte Hessens.

Die zweite Phase der seit Februar andauernden Bauarbeiten startet mit mehrwöchiger Verzögerung, unter anderem, weil mehrere Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden waren. In den vergangenen Wochen sind unter anderem die beiden provisorischen Rampen zur Autobahn 661 von und nach Süden fertig gestellt worden. Insgesamt wurden in der ersten Bauphase 11 000 Kubikmeter Boden ausgehoben.

Der Umbau soll an der Schnittstelle zwischen Frankfurt und Offenbach für mehr Sicherheit im bisher unfallträchtigen Nadelöhr geschaffen werden. Bis 2019 sollen vier ampelgeregelte Verkehrsknoten entstehen. Bund, Land und Kommunen investieren insgesamt knapp 37,3 Millionen Euro. (dpa)
 

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