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Jedes Jahr mehr Schlaglöcher

  • Madeleine Reckmann
    VonMadeleine Reckmann
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2013 kann die ESO noch einige Straßen sanieren lassen, ab 2014 sind nur Reparaturen drin

Nicht nur Gärtner warten auf den Frühling, auch Straßenbauer. Steigt das Thermometer, können die Männer loslegen. Asphalt braucht eine Außentemperatur von mindestens acht Grad für die Verarbeitung.

Genug zu tun gibt es ja. In der Mainstraße fahren Autos über Schlaglöcher, in der Kaiserstraße, Arndtstraße und vielen anderen bröckelt der Straßenbelag. Laut einer Analyse von 2009 gibt es einen Sanierungsbedarf von 20 Millionen Euro in Offenbach. „Die Straßen in Offenbach sind schlecht“, konstatiert ESO-Geschäftsführer Markus Patsch. Obwohl seitdem 4,5 Millionen Euro für die Reparatur ausgegeben wurden, reduziert sich der Sanierungsbedarf nicht. „Die Straßen sind alt, harte Winter setzen ihnen zu und sie müssten eigentlich grundhaft erneuert werden“, sagt Patsch. Die ESO kann aber nur Fremdfirmen für die oberflächliche Sanierung beauftragen. Die grundhafte Erneuerung müsste die Stadt in Auftrag geben. Und die hat kein Geld dafür. Die ESO hat für 2013 noch einen Sonderposten von 1,5 Millionen zusätzlich zu 620000 Euro für die laufenden Reparaturen zur Verfügung. 2014 reicht das Geld aber nur für Reparaturen. An Jahr für Jahr mehr Schlaglöcher werden sich Autofahrer also gewöhnen müssen. „Das ist eine bundesweite Herausforderung“, sagt Patsch mit Blick auf Kommunen, die das gleiche Problemen haben, „ohne Mittel vom Bund geht das nicht.“

Auf die ESO kommt noch eine weitere Aufgabe zu. Wie im Schutzschirmvertrag festgelegt, muss die Stadtwerke Holding jährlich 3 Millionen Euro erwirtschaften und dem städtischen Haushalt zuschießen. Ihre Töchter, wozu auch die ESO gehört, werden also sparen müssen. In den nächsten Tagen kommen die Geschäftsführer zusammen, um vorliegende Sparvorschläge zu erörtern. Gebührenerhöhungen sind hier nicht erlaubt. Entlassungen, so Patsch, soll es auch nicht geben. An einen höheren Etat für Straßensanierungen ist da wohl auch nicht zu denken.

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