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IHK Offenbach fordert Radschnellwege abseits der Innenstädte

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Von: Jonas Nonnenmann

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Ein Teilstück des Radschnellwegs Frankfurt-Darmstadt.
Ein Teilstück des Radschnellwegs Frankfurt-Darmstadt. © Renate Hoyer

Eine Routenführung durch stark besiedelte Gebiete hält die IHK nicht für sinnvoll.

Bei der Planung von Fahrradschnellwegen sei es wichtig, die „direkteste und schnellste Route“ zu wählen, heißt es in einer Mitteilung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach. Nur diese sei attraktiv für Radfahrende und eine „echte Alternative zu anderen Verkehrsmitteln auf dem Weg zur Arbeit“, so IHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller.

Eine Routenführung durch Innenstädte und stark besiedelte Gebiete, wie sie im Bereich von Dreieich diskutiert werde, sei aber nicht zielführend. Die Routenführung sollte „nicht das Interesse einzelner Kommunen erfüllen, deren Innenstädte zu beleben, ein innerstädtisches Radwegenetz zu finanzieren und Pendler durch die Stadt zu leiten“. Abseits des Autoverkehrs könne die Sicherheit von Radfahrenden besser gewährleistet werden; außerdem senke eine Routenführung außerhalb der Zentren das Konfliktpotenzial. Laut IHK sollte die als „Sommerroute“ bekannte Variante des Radschnellwegs Darmstadt-Frankfurt westlich der Bahntrasse in die weiteren Überlegungen aufgenommen werden. Sie sei eine gute Variante für Pendlerinnen und Pendler und werde von den Anwohnerinnen und Anwohnern voraussichtlich besser akzeptiert. Die IHK appelliert an die anliegenden Kommunen, weitere Radschnellwege zu planen und frühzeitig zu bedenken, wie Innenstädte und Gewerbegebiete an die Pendlerverbindung angeschlossen werden können. jon

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