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Harsche Kritik an SPD

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CDU und FDP reagieren auf Parteitag

Die Offenbacher Oppositionsparteien CDU und FDP haben auf den SPD-Parteitag vom Wochenende reagiert. FDP-Fraktions-Chef Oliver Stirböck vermisst vor allem eine Zukunftsvision bei der Koalitionspartei. Er moniert unter anderem, die SPD zeige sich „intellektuell ausgezehrt“. Sie zeige nicht, wie neue Unternehmen angesiedelt werden könnten, die mit ihrer Gewerbesteuer die sozialen Rahmenbedingungen in der Stadt finanzieren könnten.

Es seien keine Ideen der Koalition für die Revitalisierung Offenbachs erkennbar. „Dauerstreit und Selbstblockade der Regierungskoalition gehen weiter,“ kritisiert Stirböck, das „abgrundtiefe Misstrauen in Koalition und Magistrat gefährdet die Zukunft der Stadt“. CDU-Kreisvorsitzender

Stefan Grüttner und CDU-Fraktionsvorsitzender Peter Freier verwahren sich gegen die auf dem Parteitag gegen die CDU geäußerte Kritik.

Schneider ließe jeglichen Stil vermissen, heißt es in einer Mitteilung. Für die seit seinem Amtsantritt 2006 für Offenbach erwachsenen Probleme sei er verantwortlich und nicht die Opposition. Zum Streit zwischen Partei und Schneider um den Schulhof der Beethovenschule warf er dem Oberbürgermeister vor, die Öffentlichkeit und die Elterninitiative bezüglich eines anstehenden Verkaufs oder Erhaltes des Geländes monatelang zu hintergehen. Gleiches gelte für sein Versprechen, dass das EVO-Grundstück am Ostendplatz nicht bebaut werde. (sia.)

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