Dietzenbach

Dietzenbach: Gute Noten für den Kreis

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Die Kommune schneidet bei Rankings gut ab. Spitze ist zum Beispiel die Entwicklung der Beschäftigtenzahl.

Der Kreis Offenbach punktet in Rankings als starker Wirtschaftsstandort. Hessenweit Spitze ist er etwa bei der Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze. Mit einem Plus von 16,7 Prozent weist der Kreis Offenbach den höchsten Anstieg in Hessen auf.

In der aktuellen Prognos-Studie, die alle drei Jahre die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit der 401 deutschen Landkreise und kreisfreien Städte bewertet, verbessert sich der Kreis Offenbach erneut um 20 Ränge und klettert damit auf Platz 37. Spitzenreiter aus Hessen sind Darmstadt mit Rang 4, Frankfurt (10) und der Main-Taunus-Kreis (11). Schlusslicht in Hessen ist der Vogelsbergkreis auf Rang 298.

Gute Neuigkeiten liefern auch die Mitte des Monats veröffentlichten Zahlen des Bruttoinlandsprodukts in den hessischen Kommunen für das Jahr 2017: Der Kreis Offenbach war danach stärkster Landkreis, auf den allein 5,5 Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes entfielen. Hinzu kommt eine sehr gute Entwicklung bei den sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen.

Mit einem Plus von 16,7 Prozent weist der Kreis Offenbach von 2013 bis 2018 den höchsten Anstieg bei den sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen in Hessen auf. Zum Vergleich: Im Rheingau-Taunus-Kreis betrug der Zuwachs 15,2 Prozent, und beim Drittplatzierten, dem Hochtaunuskreis, 14,7 Prozent. Der Hessen- und Bundesdurchschnitt liegt bei 11,6 beziehungsweise 11 Prozent.

„Natürlich profitiert der Kreis von seiner Lage in der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main. Aber wir arbeiten seit Jahren kontinuierlich daran, die Standortfaktoren hier weiter zu optimieren. Wir sehen uns auf dem richtigen Weg“, kommentiert Landrat Oliver Quilling (CDU) das gute Ranking des Kreises Offenbach im hessen- beziehungsweise bundesweiten Vergleich.

Die positive Entwicklung der Beschäftigungszahl sieht der Landrat in der Arbeit der Wirtschaftsförderer des Kreises. Mit dem gemeinsamen Wirtschaftsförderkonzept „Standort Plus“ würden die Kompetenzen des Kreises, seiner 13 Kommunen, der Industrie- und Handelskammer Offenbach sowie der Kreishandwerkerschaft Stadt und Kreis Offenbach gebündelt, um den Standort in der Metropolregion stärker zu profilieren.

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