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Heike Heim und Harald Hofmann von der EVO geht ein Licht auf.
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Heike Heim und Harald Hofmann von der EVO geht ein Licht auf.

Straßenbeleuchtung

Günstigere Lichtspender

Durch das Umrüsten der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik kann sich die Stadt weiter als nachhaltige Kommune profilieren - vor allem aber kann sie zehntausende Euro einsparen.

Offenbach versucht, sich als nachhaltige Kommune zu profilieren. Sei es durch Pilotprojekte zur Elektromobilität oder auch durch die Straßenbeleuchtung. Seit über einem Jahrzehnt rüstet die Stadt nach und nach von den bisherigen Quecksilberdampf- auf die energiesparenden Natriumdampf-Leuchten um.Inzwischen gibt es freilich eine noch umweltfreundlichere Lösung: LED-Leuchten, deren Technik inzwischen so ausgereift ist, dass sie für den Einsatz auf Straßen und Plätzen in Frage kommt.

Seit 2009 testet Offenbach diese Leuchten in einem Pilotversuch.Im Stadtteil Lauterborn hat die EVO in den letzten Monaten alle 539 Laternen umgerüstet. Das Parlament hatte diesen Schritt im März 2012 beschlossen, 450 000 Euro stehen seitdem für den neuen Leuchtentyp zur Verfügung. Mitte Oktober nahmen OB Horst Schneider und die EVO-Vorsitzende Heike Heim die neue Straßenbeleuchtung in Betrieb.

Modernes Lichtmanagement

Die Techniker installierten Lampentypen, die sich gut in die vorhandenen Gehäuse einsetzen lassen. Außerdem verlängerten sie 201 Masten. Zusammen mit der LED-Technologie wurde ein modernes Lichtmanagement installiert. „Jetzt können wir vom PC aus jede einzelne Leuchte separat ansteuern und dimmen“, sagte EVO-Vorsitzende Heike Heim. Sechs verschiedene Arten von Leuchten wurden im Lauterborn aufgestellt. Damit könne man jeden Straßentyp den jeweiligen Anforderungen entsprechend ausleuchten, so Heim.

Eine Verringerung des CO2-Ausstoßes um 218 Tonnen jährlich und eine Energieeinsparung von 90 Prozent erwartet das Amt für Stadtplanung durch die Umrüstung. Die neue Anlage verbraucht mit 46 000 Kilowattstunden pro Jahr nur gut ein Zehntel so viel Strom wie die bisherige herkömmliche Straßenbeleuchtung.

Beim aktuellen Energiepreis errechnete das Amt eine Einsparsumme von 76 000 Euro jährlich. Zusammen mit einem Förderzuschuss des Bundesumweltministeriums amortisierten sich die Investitionskosten in fünf Jahren.Im nächsten Schritt will die Stadt 259 Leuchten im Stadtteil Waldhof auf die LED-Technologie umrüsten. (ech/mre)

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