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Große Ausmaße: das geplante Goethequartier im Offenbacher Westen.
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Große Ausmaße: das geplante Goethequartier im Offenbacher Westen.

Wohnen in Offenbach

Günstig wohnen in Offenbach

  • Fabian Scheuermann
    VonFabian Scheuermann
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Die Nassauische Heimstätte konkretisiert die Pläne für das Großprojekt "Goethequartier". Danach entstehen dort mehr geförderte Mietwohnungen als bisher angedacht.

Im „Goethequartier“, das ab Mitte nächsten Jahres auf der Brache zwischen Bernard- und Berliner Straße entstehen soll, werden mehr geförderte Mietwohnungen gebaut als bisher angedacht. Wie die Nassauische Heimstätte (NH), die den Komplex vermieten wird, auf Anfrage mitteilte, peile man statt den urspünglich geplanten 54 geförderten Mietwohnungen nun 83 an – das entspricht einer Quote von rund 25 Prozent. Insgesamt entstehen in dem Quartier 327 Mietwohnungen, dazu kommen ein Supermarkt, Gastronomie, Büros und eine Kita.

Oberbürgermeister Horst Schneider (SPD) sagte am Donnerstag bei der Präsentation des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes für das Areal, dass weiterhin Gespräche liefen, um den Anteil der geförderten Wohnungen auf 30 Prozent zu erhöhen. „Das ist politische Bedingung“, so Schneider. NH-Sprecher Jens Duffner äußerte sich dazu offen: Man könne eine solche Quote „nicht ausschließen, aber auch nicht versprechen“. Offenbachs Stadtverordnete müssen dem Bebauungsplan bei ihrer nächsten Sitzung am 21. September noch zustimmen.

Das „Goethequartier“ wird das Nordend mit seiner Blockrandbebauung nach Westen fortsetzen und an der Berliner Straße wie ein Tor zur Innenstadt wirken. Im Innenbereich, wo auch drei Spielplätze geplant sind, entstehen sieben Solitäre mit fünf Geschossen, die Blockrandbebauung wird 5- bis 6-geschossig – plus Staffelgeschoss.

Kita mit Dachgarten

Informationen gibt es nun auch zur Größe der in dem Komplex geplanten Kita, die im ersten Stock entsteht: Sie soll fünfzügig werden. Das Dach des integrierten Supermarktes – hier soll Edeka einziehen – dient als Freifläche für die Kinder.

Damit sich der Komplex nicht vom Stadtraum abschottet, ist ein öffentlich zugänglicher Weg von der Bernardstraße zum Goethering geplant, der perspektivisch umgebaut werden soll, um die Lücke im Anlagenring zu schließen. Die Dächer werden auf allen Gebäuden komplett begrünt.

Neuigkeiten gibt es auch für Autobesitzer aus der Nachbarschaft. Die 80 Parkplätze, die tagsüber den Besuchern des Supermarkts zur Verfügung stehen, sollen Anwohnern abends und sonntags als Quartiersgarage dienen. Insgesamt sind 274 Auto-Stellplätze in zwei Tiefgaragen geplant. Dass es nicht mehr sind, liegt an der Nähe zur S-Bahn-Station: So müssen hier nur 0,5 Parkplätze pro Wohneinheit nachgewiesen werden. Bemerkenswert ist die Anzahl der Fahrradabstellplätze: 773 werden in dem Quartier geschaffen. Außerdem fordert die Stadt vom Investor, dass ein Car-Sharing-Angebot vorgehalten wird.

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