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Masken wirken.
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Masken wirken.

Offenbach

„Strategie mit Masken funktioniert“

  • Jonas Nonnenmann
    vonJonas Nonnenmann
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Das Offenbacher Gesundheitsamt untersucht das Infektionsgeschehen an Schulen und zieht erste Schlüsse. Das Klassenzimmer ist demnach nicht der Treiber der Pandemie.

An Offenbacher Schulen waren, Stand Mittwoch, 68 Personen mit Covid-19 infiziert. Das teilt das städtische Gesundheitsamt mit. Teil der Momentaufnahme sind die Schüler:innen, aber auch Lehrkräfte und Reinigungspersonal. Bei Kindern im Alter bis zehn Jahren gebe es nur wenige Fälle, bei älteren Kindern und Jugendlichen sei die Inzidenz höher – besonders bei jungen Erwachsenen. „Das hängt mit dem Sozialverhalten zusammen“, vermutet Amtsleiter Bernhard Bornhofen. In der Regel sei bei den Schüler:innen nur eine Person pro Klasse betroffen, sagt er, und in vielen Fällen seien die Infektionen durch die Eltern übertragen worden. „Das zeigt: Die Strategie mit den Masken funktioniert.“

Eine Häufung von Fällen sei bisher nur an einer Schule aufgetreten. Nach Informationen der FR handelt es sich um die Schillerschule, eine integrierte Gesamtschule. Dort hatten sich mindestens acht Schüler:innen einer achten Klasse angesteckt. Inzwischen ist die komplette Klasse in Quarantäne. Weil die Fälle im Offenbacher Gesundheitsamt jedoch bei verschiedenen Sachbearbeiter:innen landeten, wurde der Zusammenhang erst spät bemerkt.

Laut Bornhofen hat das Gesundheitsamt diesen Fall zum Anlass genommen, die Abläufe besser zu koordinieren. Nach einem Gespräch am Mittag meldete sich der Amtsleiter am späten Abend noch einmal. Es gebe Hinweise, sagte er, dass sich die positiv getesteten Jugendlichen an der Schillerschule nicht in der Schule angesteckt hätten, sondern beim gemeinsamen Essen. Er wirkte erleichtert.

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