Kreis Offenbach

Gesperrte Straßen in und um Offenbach

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Die Feuerwehren im gesamten Kreis Offenbach haben eine harte Sturmnach hinter sich.

Der Wintersturm „Sabine“ hat auch in Stadt und Kreis Offenbach Schäden angerichtet. Die Sturmnacht begann für die Offenbacher Feuerwehr erst einmal mit einem Fehlalarm: Im Einkaufszentrum KOMM in der Alicestraße löste um 20.55 Uhr ein Unbekannter wohl in böswilliger Absicht die Brandmeldeanlage aus.

In der Nacht wurden dann die Freiwilligen Feuerwehren Bieber, Rumpenheim und Waldheim zur Besetzung ihrer Feuerwehrhäuser alarmiert, und auch die Technische Einsatzleitung machte sich bereit für mögliche Einsätze. Um 0.34 Uhr begannen dann nach Angaben der Offenbacher Feuerwehr die vorhergesagten Sturmtief-Auswirkungen. Im Lauterbornweg fielen Äste auf einen geparkten Wagen, und um 1.22 Uhr stürzte ein Baum auf den Karl-Herdt-Weg. Dabei wurde eine Stromleitung beschädigt.

Um 1.53 Uhr mussten mehrere Äste auf der B448 beseitigt werden, und um 2.19 Uhr stürzte ein Baum in der Mathildenstraße in eine Feuerwehrzufahrt. Gegen 4.30 Uhr wurden weitere umgestürzte Bäume in der Waldhofstraße gemeldet.

Im Kreis Offenbach waren alle 29 Feuerwehren im Einsatz, um die allein bis Montagmorgen, 10 Uhr, gezählten mehr als 160 Einsätze zu bewältigen. Unter anderem wurde das Dach des Gesundheitszentrums in Dietzenbach beschädigt. Einsatzkräfte der Feuerwehr Seligenstadt wurden beim Freischneiden auf der L2310 von umstürzenden Bäumen eingeschlossen und mussten sich selbst befreien.

Auf der L3262 bei Dreieich-Buchschlag gab es drei Leichtverletzte. Zeitweise mussten Straßen gesperrt werden, darunter die Bundesstraßen 45 und 486, ebenso die Anschlussstelle Seligenstadt der A3. Bis Montagmittag voll gesperrt blieb die Landstraße zwischen Dreieich-Offenthal und Messel sowie zwischen Dreieich-Götzenhain und Sprendlingen. Allein in Dreieich rückte die Feuerwehr zwischen Mitternacht und 8 Uhr 19 Mal aus. Rund 110 Feuerwehrleute wachten in der Nacht zu Montag in den Feuerwehrhäusern der Stadt.

Die Einsatzkräfte seien aber insgesamt sehr gut auf diese Nacht vorbereitet gewesen, bilanziert Kreisbrandinspektor Ralf Ackermann.

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