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Der Blick vom Platz vor der Hafentreppe aus.
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Der Blick vom Platz vor der Hafentreppe aus.

Offenbach

Geld für Hafenschule ist da

  • Madeleine Reckmann
    VonMadeleine Reckmann
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Bereits 2011 waren die Pläne für die neue Hafenschule fertig, doch der Stadt fehlte es an Geld und die Vorbereitungen gerieten ins Stocken. Jetzt ist die Kreditaufnahme gesichert und es kann endlich losgehen.

Bereits 2011 waren die Pläne für die neue Hafenschule fertig, doch der Stadt fehlte es an Geld und die Vorbereitungen gerieten ins Stocken. Jetzt ist die Kreditaufnahme gesichert und es kann endlich losgehen.

Zum Nordring hin ein fünfgeschossiger und geschlossener Gebäuderiegel und in Richtung Hafenbecken nur zweistöckig, aber geöffnet, so dass Licht und Luft hineinkann – so soll die sehnsüchtig erwartete Hafenschule einmal aussehen. Die Pläne des Darmstädter Architekturbüros Waechter und Waechter wurden zwar 2011 bereits ausgezeichnet. Da die Stadt aber kein Geld hat, gerieten die Vorarbeiten ins Stocken.

Jetzt gibt das Regierungspräsidium Darmstadt grünes Licht, dass die Stadt Kredite für den Neubau aufnehmen darf. Und das Amt für Stadtplanung kann endlich loslegen. Gestern wurden die Pläne vorgestellt. Allerdings musste der Vorentwurf ein paar Federn lassen. Weil es zu teuer ist, wird es keinen Passivhausstandard geben, sondern nur einen Standard, der um 30 Prozent besser ist als die Richtlinien von 2009 vorgeben. Der Verzicht auf eine Tiefgarage spart 1,6 Millionen Euro ein. Die mehr als 25 Stellplätze für die Schule müssen jetzt im Viertel untergebracht werden.

Laut Oberbürgermeister Horst Schneider (SPD) kann die Hafenschule samt Kindertagesstätte gar nicht hoch genug für die Stadtentwicklung eingeschätzt werden. Sie trage zur Stärkung der Stadt als moderner Wohnort bei, sagte er. Die Menschen, die von Herbst 2013 an ins Hafenviertel ziehen, sollen wohnortnahe Bildungseinrichtungen vorfinden.

Daniela Matha, Geschäftsführerin der für den Hafen verantwortlichen OPG, ist sicher, dass mit der städtischen Infrastruktur die weitere Entwicklung des Hafens einen Schub bekommt. „Das Zutrauen von Investoren wächst, wenn auch die Stadt jetzt Geld in die Hand nimmt und die Zusagen eingehalten werden“, sagte sie.

Internationale Ausschreibung

Doch so ganz schnell wird es nicht gehen. Wegen der Größe des Bauvorhabens – es ist die größte städtische Einzelinvestition in einen Neubau in den letzten Jahrzehnten in Offenbach – muss es international ausgeschrieben werden; und das dauert wegen vorgeschriebener Fristen lange. Bis jetzt steht nur der architektonische Entwurf. Als nächstes erhält das Büro Waechter offiziell den Auftrag. Es folgen die Ausschreibeverfahren für die Tragwerksplanung, Heizungs-, Sanitär-, Lüftungs- und Elektroplanung. Anschließend müssen sich ein Dutzend Ingenieursbüros an die Arbeit machen und abstimmen. Projektleiterin ist Astrid Reese vom Stadtplanungsamt. Läuft es wie vorgesehen, können die Stadtverordneten im Mai 2014 den Plan beschließen. Baubeginn könnte im März 2015 ein und die ersten Kinder könnten zum Schuljahr 2017/18 eingeschult werden.

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