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Offenbach

Geld für freie Kita-Träger gefordert

  • Timur Tinç
    vonTimur Tinç
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Eltern, deren Kinder zu Hause betreut werden, zahlen an freie Kita-Träger oft immer noch einen Beitrag. Die Offenbacher Stadtverordneten beschließen zu prüfen, wie eine Rückerstattung und Beitragsbefreiung ermöglicht werden kann.

Ab dem 22. Februar dürfen alle Kinder wieder in den Kindertagesstätten in Hessen betreut werden. Trotzdem würden einige freie Träger weiterhin die Beiträge für die Betreuung einziehen, obwohl Eltern ihre Kinder zu Hause betreuen, sagte die SPD-Stadtverordnete Gertrud Marx am Donnerstag in der Stadtverordnetenversammlung. „Es muss eine Beitragsbefreiung für diese Eltern geben und gleichzeitig einen finanziellen Ausgleich für die freien Träger“, forderte sie und ihre Partei in einem Antrag. Die monatlich zwölf Millionen Euro vom Land Hessen würden nicht ausreichen.

„Obwohl die freien Träger wussten, dass sie einen Teil ausgeglichen bekommen haben sie die Beiträge weiter eingezogen“, berichtete Jugenddezernentin Sabine Groß. Viele hätten trotzdem letztes Jahr den Beitrag weiterhin komplett erhoben und somit während der Pandemie mehr Geld eingenommen. In Offenbach würden derzeit trotz der Empfehlung, die Kinder zu Hause zu betreuen, 44,1 Prozent der Kinder in den Kitas betreut. Die städtischen ziehen indes keine Beiträge ein, wenn das Kind vier Wochen oder länger von den Eltern betreut wird.

Weil der Ursprungsantrag der SPD dies impliziere, hatte die Tansania-Koalition einen Änderungsantrag eingebracht. Dieser wurde angenommen und soll prüfen, wie Eltern, deren Beiträge von freien Trägern eingezogen wurden, ihr Geld zurückbekommen können. tim

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