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EVO geht in Berufung

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Von: Annette Schlegl

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Die EVO hat gegen das Urteil des Landgerichts Darmstadt Berufung eingelegt. Der Fernwärme-Streit mit dem Bundesverband der Verbraucherzentralen geht weiter.

Buchstäblich in letzter Minute haben die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) und die Energieversorgung Dietzenbach GmbH (EVD) im Fernwärme-Streit mit dem Bundesverband der Verbraucherzentralen gegen das Urteil des Landgerichts Darmstadt Berufung eingelegt. „Wir wollen Klarheit in dieser Grundsatzfrage“, sagte der Sprecher beider Unternehmen, Harald Hofmann. Der Rechtsstreit findet nun eine Instanz höher beim Oberlandesgericht seine Fortsetzung. Ein Termin steht aber noch nicht fest.

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hatte gegen EVO und EVD eine Musterklage angestrengt. Sie hatten im Oktober 2015 ihre Preise mit einer öffentlichen Bekanntmachung geändert und für wirksam erklärt. Das sei seit Jahrzehnten angewandte Praxis, meinten die beiden Fernwärmeversorger. Das Landgericht erachtete das in seiner Urteilsverkündung am 5. Oktober als nicht rechtens. Es sei notwendig, bei Einführung eines neuen Fernwärme-Preissystems jeden einzelnen Kundenvertrag zu kündigen. ann

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