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Auch Mitte Oktober blüht es noch im Offenbacher Hafengarten.

Offenbach

Der Hafengarten darf bleiben

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Das beliebte Projekt kann um bis zu fünf Jahre verlängert werden.

Die Gärtnerinnen und Gärtner, die am Hafenbecken rund 45 Parzellen mit Hochbeeten bestellen, können auch 2019 wieder am jetzigen Ort säen, pflanzen und ernten – das teilte die Projektkoordinatorin des Hafengartens, Alexandra Walker, der Frankfurter Rundschau auf Nachfrage mit. Laut Sigrid Aldehoff von der Stadtwerke Offenbach Holding (SOH) gehe man „perspektivisch“ davon aus, dass das beliebte Gartenprojekt fünf Jahre am Hafen bestehen bleiben kann. Langfristig ist auf dem Grundstück zwischen Radweg und Wasser ein kleiner Park vorgesehen, der den künftigen Neubau der Hochschule für Gestaltung (HfG) mit dem Hafenbecken verbinden soll.

Optisch soll sich allerdings etwas ändern. Anstatt des bisherigen, teilweise zugerankten Bauzauns wolle man einen sogenannten Staketenzaun rund um den Garten ziehen, heißt es bei der SOH.

Ein Staketenzaun besteht aus schmalen ungeraden Holzpfählen und wird häufig zur Begrenzung von Bauerngärten genutzt. „Zudem soll der Garten einladend für Besucher gestaltet werden“, sagt Walker.

Es ist ein Geben und Nehmen am Hafengarten, der vor fünfeinhalb Jahren von der SOH ins Leben gerufen wurde: Bevor die Bauarbeiten für das bald fertiggestellte Wohnbauprojekt „Marina Gardens“ begannen, musste der Garten vor zweieinhalb Jahren auf ein benachbartes Grundstück umziehen. Die Fläche verkleinerte sich dabei deutlich.

Immer noch können hier aber rund 150 Leute kostenfrei Hochbeete bepflanzen – darunter viele Studierende und junge Familien sowie auch größere Familien aus dem Nordend, die sich mit dem im Hafengarten gezogenen Gemüse teilweise selbst versorgen. Beraten und unterstützt werden alle von Projektleiterin Walker, die auch Veranstaltungen rund ums Gärtnern auf dem Gelände organisiert.

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