Offenbach

Gärtnern in der Stadt

Im Nordend können Bürger Gemüse und Blumen anbauen. Am Goetheplatz wurde ein frisches Beet angelegt.

Von Madeline Reckmann

Gartenfreunde, die im Nordend wohnen, können schon mal in Saatgutkatalogen stöbern. Denn sie haben von März an die Möglichkeit, zu säen und zu pflanzen. Am Goetheplatz, unmittelbar vor dem Stadtteilbüro, wurde kürzlich ein frisches Beet angelegt, wo Leute im Quartier Blumen und Gemüse anbauen dürfen. Ähnlich wie bei den Rolandgärten im Senefelder Quartier ist das Konzept offen gehalten: Stadtgärtner können sich bei Interesse an das Stadtteilbüro Nordend wenden und die Fläche als Nutzgarten nach Lust und Laune bepflanzen. In Zukunft soll eine ganze Reihe von kleinen Nutzgärten im Viertel entstehen. Betreut wird das Stadtgartenprojekt von der Initiative „Besser leben in Offenbach“ und dem Quartiersmanagement der Stadt. Auf der Fläche vor dem Stadtteilbüro Nordend wurde zunächst die alte Bepflanzung entfernt, das Hochbeet mit frischer Muttererde aufgefüllt und ein Apfelbäumchen der Sorte „Goldparmäne“ gepflanzt. Außerdem haben Schüler der Goetheschule die Blumenzwiebeln gesetzt. So sollen mit den ersten Sonnenstrahlen kleine Farbakzente Lust auf die Gartensaison machen. Interessierte wenden sich an Nihad Moufadil unter 0176/45905775.

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