Offenbach

Selbstbestimmung muss verteidigt werden

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Die Offenbacher Frauenwoche im März steht im Zeichen der aktuellen Abtreibungsdebatte.

Dafür streiten wir“ - kämpferisch wird die diesjährige Offenbacher Frauenwoche, die mit zahlreichen Veranstaltungen vom 7. bis 18. März begangen wird, beworben. „Wer hätte gedacht, dass wir in Deutschland erneut für die Selbstbestimmung der Frau über ihren Körper streiten müssen“, schreibt die kommunale Frauenbeauftragte Karin Dörr im Programm.

Grund seien die in jüngster Zeit wieder entfachten Kontroversen um das Recht auf Selbstbestimmung am Beispiel der Frage um die Information über Schwangerschaftsabbrüche. Dörr nennt hierfür ausdrücklich die Angriffe und Einschüchterungsversuche auf Ärztinnen und Ärzte durch sogenannte Lebensschützer. Das weibliche Recht auf Selbstbestimmung müsse daher erneut erkämpft und verteidigt werden.

Zum Auftakt am 7. März um 19 Uhr im KJK Sandgasse, Sandgasse 26, geht es jedoch weniger kämpferisch als vielmehr musisch zu: Die Musikerinnen des „Acht-Ohren-Trios“ stellen Weltmusik aus Hessen vor. Das Leben der Juristin und Bundestagsabgeordneten Elisabeth Selbert steht am 8. März um 11 Uhr bei der Filmvorführung „Sternstunde ihres Lebens“ im Deutschen Wetterdienst, Frankfurter Straße 135, im Mittelpunkt.

Neben verschiedenen Konzerten ist zum Beispiel für den 14. März in der Stadtbücherei, Herrnstraße 84, um 19 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema „Frauen und Erfolg angesetzt“,

Zum Abschluss am 18. März wird noch einmal die aktuelle Debatte um das Informationsrecht über Abtreibung aufgegriffen: Ab 18.30 Uhr laden Frauenbüro und Pro Familia zur Diskussion in den Stadtverordnetensitzungssaal in das Rathaus, Berliner Straße 100, ein.

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