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Fragen zum Bahnhof

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Von: Silvia Bielert

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Die CDU fordert eine Stellungnahme des Baudezernats zur Station Bieber, die zusehends verfällt.

Er gehört zu den optischen Problemfällen Offenbachs: der Bieberer Bahnhof. Sein Verfall schreitet ungehindert fort. Selbst der Verkauf an einen Privatmann vor Jahren hatte für den denkmalgeschützten Klinkerbau nicht die erhoffte Wende gebracht. Noch vor Abschluss des Kaufvertrages hatte der sich mit der Stadt überworfen, ein tragfähiges Konzept für die Nutzung des Gebäudes an den Gleisen gibt es bis heute offensichtlich nicht.

Laut einem aktuellen Bericht der „Offenbach Post“ sind die Fronten zwischen Stadt und Eigentümer regelrecht verhärtet. Vor allem gehe es in dem Streit um Auflagen des Denkmalschutz.

In einer Anfrage an den Magistrat will die Fraktion der CDU nun unter anderem wissen, was die Stadt seit Januar 2016 getan hat, um die Gebäudesubstanz zu erhalten und zu sichern und inwiefern die Denkmalschutzbehörden eingebunden oder aktiv waren. Die Fragen muss nun das Dezernat von Oberbürgermeister Horst Schneider (SPD), im Speziellen das Amt für Stadtplanung, Verkehrs- und Baumanagement, beantworten.

Einen ähnlichen Katalog mit Fragen zur Zukunft des Stationsgebäudes hatte die CDU-Fraktion bereits Ende 2015 gestellt. In der Antwort hieß es damals unter anderem, die Stadt könne dem Eigentümer lediglich die Sicherung des Gebäudes auferlegen. Als letztes Mittel sei laut Denkmalbehörde aber auch die Enteignung zulässig. Die CDU bemängelt nun, dass seit der Beantwortung ihrer damaligen Anfrage nichts passiert ist und der Bahnhof weiter verfällt. bil

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