Dietzenbach

Feuerwehr am Ende

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31 Einsätze in 14 Tagen: Verein fordert Unterstützung.

Wie hoch die Belastung für die ehrenamtlichen Brandschützer in Dietzenbach sein kann, haben die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr in den vergangenen 14 Tagen zu spüren bekommen. Insgesamt 31 Einsätze galt es in den letzten 14 Tagen zu bewältigen, schreibt die Freiwillige Feuerwehr in einer Mitteilung. 

Vom 24. September bis 7. Oktober mussten die Brandschützer zu 11 ausgelösten Brandmeldeanlagen ausrücken, jedes Mal ein Fehlalarm. Sieben Mal mussten Kleinbrände gelöscht werden. Hier brannten Mülleimer, Wahlplakate und Unrat. Mit dem Stichwort „einfache technische Hilfeleistung“ wurde die Wehr sechs Mal alarmiert, darunter verbargen sich Einsätze wie Wasserschäden und ausgelaufene Betriebsstoffe aus Fahrzeugen.

Auch zu dringenden Türöffnungen wurden die Einsatzkräfte vier Mal gerufen. Dabei konnten sie drei Personen aus höchster Gefahr retten, einmal kam jede Hilfe zu spät. Dazwischen galt es einen Schwelbrand in einem Hochhaus zu löschen und einem gemeldeten Kaminbrand nachzugehen. Insgesamt musste die Freiwillige Feuerwehr in den letzten vier Wochen 55 Mal ausrücken. So verzeichnen sie bereits 302 Einsätze in diesem Jahr.

Nun stellt sich die Feuerwehr die Frage, wie lange die ehrenamtlichen Einsatzkräfte diese Belastung noch in ihrer Freizeit meistern können. Sie fordern Politik, Gesellschaft und Verwaltung auf, schnellstmöglich Maßnahmen zu ergreifen. Besonders der gerne gebräuchliche Vergleich mit anderen Vereinen hinke an dieser Stelle besonders . 

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