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Feste Termine sollen gegen Schimpfen helfen

  • Sigrid Aldehoff
    VonSigrid Aldehoff
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Bürgerbüro versucht mit unveränderter Personalstärke den Service zu verbessern

Wer je entnervt in der Warteschlange des Bürgerbüros seinen freien Nachmittag oder Feierabend vergeudet hat, kann jetzt für den nächsten Gang dorthin hoffen: Leiterin Martina Fuchs und ihr Stellvertreter Markus Eck haben in den vergangenen Wochen an dem Problem getüftelt. Künftig sollen nun Terminvereinbarungen möglich sein. Eine dynamische Anzeige der noch verfügbaren Tickets soll die Wartezeiten kalkulierbar machen und eine Kundenbefragung nach den Sommerferien soll weitere Verbesserungen bringen. 160 000 Kunden werden im Jahr von 45 Mitarbeitern auf 42 Stellen im Bürgerbüro bedient – Tendenz steigend. Da zwar die Einwohnerzahl wächst, unter dem kommunalen Schutzschirm aber kein zusätzliches Personal eingestellt werden kann. Jetzt sollen die Verbesserungen im Ablauf die Wartezeiten verkürzen.

Ab 6. Mai wird es möglich sein, direkt auf der Homepage der Stadt einen Termin mit Angabe seines Anliegens auszumachen. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass man schnell aufgerufen wird; in der automatischen Antwortmail wird auch erklärt, welche Unterlagen mitzubringen sind. „Die Leute kommen besser vorbereitet und es geht schneller“, sagt Stadtrat Felix Schwenke.

Ab August können dann an den Samstagen Termine für alle Leistungen gebucht werden. Darüber hinaus kann dem Parkleitsystem, abgeleitet auf der städtischen Internetseite, außen am Bürgerbüro oder per QR-Code auf dem Handy abgefragt werden, wie viele freie Tickets es pro Tag noch für die einzelnen Themenbereiche gibt. „So können die Leute besser abschätzen, ob es sich lohnt, noch im Bürgerbüro vorbeizuschauen“, sagt Martina Fuchs. Bisher kommt es regelmäßig vor, dass wegen Überlastung Annahmestopps für bereits gezogene Wartetickets verhängt werden.

Bis dahin werden als Zwischenschritt neue Zeiten für die Ticketausgabe eingeführt. Diese sind montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs und freitags von 8 bis 12 Uhr und samstags von 9.30 bis 12 Uhr.

Stadtrat Felix Schwenke hofft aber auch noch auf eine weitere Zeitersparnis: „Wenn die Leute vorher ewig gewartet haben, brauchen sie erst mal zwei bis drei Minuten zum Schimpfen, bevor sie ihr Anliegen vortragen.“

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