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Die Bismarckstraße in Offenbach.

Offenbach

Wohnen am Bahndamm

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Der Grundstückskauf durch die Stadt an der Bismarckstraße hat Modellcharakter. Sie will dort kostengünstige Wohnungen errichten.

Das Bau- und Planungsdezernat hat Details zur geplanten Entwicklung des Grundstücks an der Bismarckstraße 118 bekanntgegeben, das die Stadt von der Deutschen Bahn kaufen will (die FR berichtete). Wie der Referent des Planungsdezernenten Paul-Gerhard Weiß (FDP), Jürgen Weil, auf Nachfrage bekanntgab, plane man auf dem Areal zwischen Bismarckstraße und Bahntrasse ein Neubauprojekt mit 10 bis 15 Wohnungen. Auch sei eine kleine öffentliche Grünfläche mit Bäumen geplant, „die eine Sichtbarkeit auf das historische Bahnstellwerk schafft und den Zugang zur Bahnunterführung zur Senefelderstraße attraktiver gestaltet“.

Den Neubau könne „gerne“ die GBO planen und bauen – auch eine Genossenschaft sei denkbar. Auf jeden Fall solle „kostengünstiges Wohnen“ ermöglicht werden. „Nur punktuell“ werde man weitere solche Projekte in Angriff nehmen, sagte Weil – das Neubau-Projekt hat also Modellcharakter und leitet keinen Paradigmenwechsel in Offenbachs Wohnungsbaupolitik ein. Die Stadtverordneten haben sich am gestrigen Donnerstagabend dafür ausgesprochen, das Grundstück für 720 000 Euro – inklusive Nebenkosten – zu erwerben.  

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